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Panorama Südkorea birgt gesunkene „Sewol“-Fähre
Nachrichten Panorama Südkorea birgt gesunkene „Sewol“-Fähre
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14:43 31.03.2017
Die „Sewol“ wird auf einem Transportschiff in den südkoreanischen Hafen Mokpo gebracht. Quelle: Yonhap/AP
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Seoul

Eine Woche nach ihrer Bergung vom Meeresgrund ist die südkoreanische Unglücksfähre „Sewol“ in einen Hafen transportiert worden. Das Schwerlast-Schiff „Dockwise White Marlin“ legte am Freitag mit der havarierten Fähre auf seiner Ladefläche im Hafen der südlichen Küstenstadt Mokpo an. Verwandte der mehr als 300 Toten des Unglücks vom 16. April 2014 beobachteten, wie das Transportschiff in den Dockhafen einlief, warfen Blumen ins Wasser und gedachten der Toten.

Nach der Verlegung auf ein Trockendock soll die Fähre nach den Leichen vermisster Passagiere durchsucht werden. Beim Untergang der „Sewol“ vor fast drei Jahren waren mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen, jedoch konnten nur 295 der 304 Leichen geborgen werden. Nach den neun Vermissten soll nun im Wrack gesucht werden.

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Eine Woche nach ihrer Bergung vom Meeresgrund ist die südkoreanische Unglücksfähre „Sewol“ in einen Hafen transportiert worden.

Bei dem Unglück waren vor allem Schüler ums Leben gekommen, die sich auf einem Ausflug zu einer Insel im Süden Südkoreas befanden. Wie Ermittler später herausfanden, war die Fähre überladen. Eine genaue Ursache ist aber nicht bekannt. Ein Team aus 100 Beamten einschließlich Experten der Forensik-Behörde sollen das Wrack in den nächsten Wochen untersuchen. Die Behörden und die Opfer-Familien erhoffen sich weitere Hinweise auf die Unglücksursache.

Die Reinigung des Wrack dürfte Wochen dauern. Man hoffe, das Schiff um den 6. April herum in das Trockendock zu bringen, teilte ein Vertreter der Ministeriums für Ozeane und Fischerei mit. Wann Ermittler mit ihrer Arbeit auf der Fähre beginnen können, könne man noch nicht sicher sagen, doch wolle man versuchen, so früh wie möglich damit anzufangen.

Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, wie mit den Durchsuchungen vorangegangen werden soll, die mehrere Monate dauern könnten. Regierungsvertreter sind dafür, die Bereiche mit den Passagierkabinen der Fähre abzutrennen und sie vor einer Suche nach den vermissten Opfern in eine aufrechte Position zu bringen. Dies würde die Effizienz erhöhen und auch mehr Sicherheit für die Ermittler bedeuten, sagen sie. Angehörige befürchten aber, dass durch ein Durchtrennen des Schiffs Überreste von Opfern beschädigt werden könnten.

Von RND/ap/dpa

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