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Taiwan: Mindestens eine Tote nach Explosion in Freizeitpark

Unfälle Taiwan: Mindestens eine Tote nach Explosion in Freizeitpark

Nach der Explosion von leicht entzündbarem Farbpulver in einem Freizeitpark in Taiwan ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Eine 20-Jährige erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Central News Agency am Montag berichtete.

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Soldaten bringen einen Verletzten nach dem Unglück zu einem Krankenwagen.

Quelle: Nachrichtenagentur des taiwanesischen Militärs

Taipeh. e. Demnach betrafen die Verbrennungen mindestens 90 Prozent ihrer Haut.

Zuvor sei die junge Frau von mehreren überfüllten Krankenhäusern abgewiesen worden, zitierte die Zeitung "Apple Daily" die Mutter der Toten. Dadurch habe sich die Behandlung um Stunden verzögert. Auch der zwölf Jahre alte Bruder der Frau erlitt schwere Verbrennungen. Er werde in einer kleinen Klinik behandelt, die nicht auf Verbrennungen spezialisiert sei, schrieb das Blatt. "Ich habe eine Tochter verloren. Bitte helft meinem Sohn in ein größeres Krankenhaus zu kommen", flehte die Mutter nach einem Bericht der Zeitung.

Bei der Explosion waren am Samstagabend mehr als 500 Menschen verletzt worden. Fast 200 Besucher erlitten bei einer Tanzparty schwerste Verletzungen, teils schlimmste Verbrennungen. Sie würden in 49 Krankenhäusern betreut, hieß es nach Angaben des Gesundheitsministeriums am Montag. Die Behörde koordinierte die Ressourcen für Hauttransplantationen und die medizinische Notversorgung.

Das Unglück ereignete sich im "Formosa Water Park", wo etwa 1000 Menschen feierten. Dabei wurde farbiges Pulver auf die Menge gesprüht. Auf einer Bühne brach dann aus zunächst unbekannter Ursache ein Feuer aus - dies soll die Explosion des Farbpulvers ausgelöst haben.

Die Regierung gab an, die Verbrennungsopfer bei der folgenden medizinischen Behandlung sowie in Ausbildungs- und Jobangelegenheiten zu unterstützen. Demnach wurden bei dem Unfall mehr als 200 Schüler verletzt. Auch der Freizeitpark sicherte seine Hilfe zu. Es stünden Spendengelder von umgerechnet rund 2,9 Millionen Euro für die Opfer bereit, hieß es.

dpa

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