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Panorama Take That: „Wir trinken morgens nur noch einen Wodka“
Nachrichten Panorama Take That: „Wir trinken morgens nur noch einen Wodka“
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08:00 30.11.2018
Früher waren sie zu fünft, heute nur noch zu dritt: Mark Owen, Gary Barlow und Howard Donald (von links). Quelle: dpa

Sie feiern mit ihrer Tour 30-jähriges Bühnenjubiläum. Fühlt man sich dann alt?

Gary Barlow: Wir haben da gemischte Gefühle. Auf der einen Seite sind wir wahnsinnig stolz darauf, 30 Jahre als Band zusammengeblieben zu sein und auf einen so großen Erfolg zurückschauen zu können. Auf der anderen Seite ist es wirklich eine lange Zeit...

Was war Ihr Karriere-Highlight?

Howard Donald: Das war auf jeden Fall der Auftritt bei den MTV Awards am Brandenburger Tor.

Mark Owen: Es war so aufregend, weil der Mauerfall noch nicht lange her war und das Konzert ein Symbol an die Außenwelt war: Schaut nach Berlin.

Wie hat sich das Tourleben mit den Jahren verändert?

Owen: Wir trinken jetzt nur noch einen Wodka am Morgen (lacht).

Barlow: Es ist nicht langweiliger geworden, aber es hat sich was geändert: Wir fühlen uns mehr verantwortlich. Früher hab ich eine Flasche Wein am Abend vor einem Konzert getrunken, heute würde ich das nicht mehr machen. Man denkt mehr darüber nach, dass da 15.000 Menschen auf einen warten, die Geld für die Tickets bezahlt haben.

Donald: Das mit dem Alkohol geht auch nicht mehr so gut. Wenn wir in England spielen, geht es oft abends noch nach Hause. Dann wirst du um 7 Uhr morgens von deinen Kids geweckt und dir wird klar: ich bin nicht nur Popstar, sondern auch Teil einer Familie.

Wie viel Zeit verbringen Sie privat miteinander?

Owen: Wir sind auf jeden Fall enger miteinander als früher. Unsere Frauen treffen sich, unsere Kinder spielen zusammen. Wir waren auch schon gemeinsam im Urlaub.

Macht Ihnen als Briten der Brexit Sorgen?

Barlow: Wir versuchen immer noch herauszufinden, was das überhaupt bedeutet – das weiß doch niemand genau.

Owen: Für viele Industrien ist das bestimmt schlimm. Wir leben doch alle in einer Welt – da sollte es keine Grenzen mehr geben.

Von Lena Obschinsky/RND

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