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Tausende Philippiner flüchten vor Taifun "Koppu"

Wetter Tausende Philippiner flüchten vor Taifun "Koppu"

Der Taifun "Koppu" nähert sich der Küste der Philippinen und legt an Stärke zu. Die Behörden sehen sich deshalb zu ersten Maßnahmen gezwungen.

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Tausende Bewohner der nördlichen Philippinen wurden wegen dem herannahenden Taifun «Koppu» zum Verlassen ihrer der bedrohten Gebiete aufgerufen. Foto: Francis R. Malasig

Manila. Angesichts des herannahenden Taifun "Koppu" haben die Behörden auf den Philippinen Tausende Bewohner im Norden zum Verlassen des Küstengebiets aufgerufen.

"Wir haben die örtlichen Behörden angewiesen, heute Nacht vor dem Eintreffen des Taifuns Zwangsräumungen durchzuführen", sagte Alexander Pama, Leiter der Katastrophenschutzbehörde.

Zudem seien die Bewohner von Gebieten, die immer wieder von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen seien, aufgerufen worden, in sicherere Gebiete auszuweichen, sagte Pama. Küstenorten in den Provinzen Aurora, Isabela und Cagayan stehe womöglich eine Sturmflut bevor, teilte der Behördenleiter mit. Diese könne bis zu drei Meter hoch werden, ergänzte die Wetterbehörde (Pagasa). In den Küstenorten der drei Provinzen leben fast eine Million Menschen.

Derweil legte der Taifun "Koppu" auf seinem Weg in Richtung der Philippinen an Kraft zu. Die Wetterbehörde des Inselstaates schätzte die Windgeschwindigkeit im Wirbel in der Spitze auf 175 Kilometer in der Stunde, wie sie mitteilte. Mehr als zwei Dutzend Inlandsflüge wurden aufgrund schwerer Regenfälle und starker Winde gestrichen, Schiffsreisen wurden angesichts der stürmischen See ausgesetzt. Für fast 30 Provinzen wurden Sturmwarnungen herausgegeben, darunter auch für die Hauptstadt Manila.

Die Behörden rechnen damit, dass "Koppu" voraussichtlich am Sonntagmorgen (Ortszeit) Land erreicht. Rettungsmannschaften wurden derweil mit Ausrüstung und Hilfsgütern ausgestattet. Die Philippinen erleben im Jahr rund 20 Taifune. Sie führen oft zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Im November 2013 kamen durch Taifun "Haiyan" mehr als 6300 Menschen um. Vier Millionen verloren ihre Bleibe.

dpa

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