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Panorama Teenager starben an Gas aus Stromaggregat
Nachrichten Panorama Teenager starben an Gas aus Stromaggregat
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08:50 02.02.2017
Die Trauer in dem 8000-Einwohner-Städtchen Arnstein ist groß. Quelle: dpa
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Arnstein

Nach dem Tod von sechs Teenagern im bayerischen Arnstein gehen die Ermittler davon aus, dass ein Stromaggregat den todbringenden Kohlenmonoxid-Ausstoß verursacht hat. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag in Würzburg mit.

Das mit Benzin betriebene Gerät hätte demnach nicht in Innenräumen betrieben werden dürfen. Es wurde von einem Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamts begutachtet. Unklar sei, wer für das Aufstellen, die Installation und die Inbetriebnahme des Gerätes in dem Gartenhaus verantwortlich war. Zunächst war der Verdacht auf den Holzofen gefallen, mit dem die jungen Leute offenbar ebenfalls die Hütte heizten.

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Nach dem Fund von sechs Leichen in einem Gartenhaus in Arnstein bei Würzburg gehen die Ermittlungen zur Todesursache weiter. Ein Vater hatte seinen Sohn und seine Tochter sowie vier Freunde von ihnen am Sonntagvormittag tot im Gartenhäuschen der Familie auf einem abgelegenen Grundstück gefunden.

Die jungen Erwachsenen im Alter von 18 und 19 Jahren hatten am Samstagabend eine Party in einer abgelegenen Laube gefeiert. Einer der Väter hatte am Sonntagmorgen die Leichen seiner Tochter, seines Sohnes und der vier weiteren Gäste in dem Häuschen gefunden. Er hatte sich Sorgen gemacht, weil er nach der Feier nichts von seinen Kindern gehört hatte. Die Polizei hatte bereits unmittelbar nach dem Fund ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen.

Deshalb ist Kohlenstoffmonoxid so gefährlich

Kohlenmonoxid ist völlig unsichtbar, geruchs- und geschmacksneutral. Menschen können es weder sehen, noch riechen oder schmecken. Kohlenstoffmonoxid wird deshalb auch als „silent killer“, als stiller Mörder, bezeichnet. Wobei es entsteht, wie es wirkt und wie man sich schützen kann, lesen Sie hier.

Die Anteilnahme in dem 8000-Einwohner-Städtchen ist groß. Am Montagabend gedachten Angehörige und Freunde in einer ökumenischen Trauerstunde in der Stadtkirche der Opfer. „Es ist für uns ein schwerer Schicksalsschlag, so viele junge Menschen zu verlieren“, hatte der Zweite Bürgermeister, Franz-Josef Sauer (CSU) am Montag gesagt.

Von dpa/RND/zys

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