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Panorama Teufelsaustreibung endet tödlich
Nachrichten Panorama Teufelsaustreibung endet tödlich
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16:53 15.11.2016
Geständig vor Gericht: Einer der angeklagten Männer hat die Tathergänge im Hotel beschrieben. Quelle: dpa
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Frankfurt

Im Prozess um eine tödliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotelzimmer hat der erste der fünf Angeklagten detaillierte Angaben zur Tat gemacht. Über seine beiden Verteidiger ließ der 22-Jährigedem Landgericht Frankfurt mitteilen, die Vorfälle im vergangenen Dezember täten ihm „unendlich leid“. Keiner der Angeklagten habe den Tod der 41 Jahre alten Frau gewollt.

Man habe die Angehörige, die in einer Art Rausch gewalttätig zu sich selbst geworden sei und sich auf die Zunge gebissen habe, nur beruhigen wollen, indem man ihr Kopf festgehalten und ihr ein Tuch in den Mund gesteckt habe. Als später der Tod der Frau festgestellt wurde, seien er und die anderen Anwesenden „entsetzt und überrascht“ gewesen: „Keiner hat mit ihrem Tod gerechnet.“

Fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 16 und 45 Jahren

Die fünf zwischen 16 und 45 Jahre alten koreanischen Familienangehörigen der Frau müssen sich seit Oktober wegen gemeinschaftlichen Mordes an ihrer Verwandten vor der Jugendstrafkammer verantworten. Bislang war es vor Gericht vor allem zu prozessrechtlichen Auseinandersetzungen gekommen – besonders die Verteidiger der beiden jeweils 16 Jahre alten Angeklagten verlangten ohne Erfolg den Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Kammer hatte zu Prozessbeginn 15 Verhandlungstage bis Mitte Januar anberaumt.

Von RND/dpa

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