Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 11 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Tod auf der Wasserrutsche löst Sicherheitsdebatte aus

Unfälle Tod auf der Wasserrutsche löst Sicherheitsdebatte aus

Ein zehnjähriger Junge stirbt bei einer Fahrt auf der höchsten Wasserrutsche der Welt. Wie konnte das passieren? Die Ermittler halten sich bedeckt.

Ein Zehnjähriger ist auf einer Wasserrutsche in einem Vergnügungspark in der US-Stadt Kansas-City ums Leben gekommen.

Quelle: dpa

Kansas City. Nach dem Tod eines Jungen auf einer Wasserrutsche in den USA ist eine Debatte um die Sicherheit der Anlage in Kansas City entbrannt. Die Betreiber des Parks mit dem deutschen Namen "Schlitterbahn" sagten der Zeitung "Kansas City Star", die Rutsche sei täglich überprüft worden.

Eine Kontrolle vonseiten des Bundesstaates, ob das auch tatsächlich passiert ist, gab es laut dem Bericht aber nicht.

Die Rutsche werden für den Rest der Saison geschlossen bleiben, teilte der Park am Dienstag mit. Andere Teile des Wasserparks sollten am Mittwoch wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Der zehnjährige Caleb Schwab war am Sonntag bei einem Unfall auf der Anlage ums Leben gekommen. Was genau geschah, war auch am Dienstag zunächst weiter offen. Die Polizei hielt sich mit Details bedeckt. Nach Angaben einer Sprecherin starb der Junge an einer Kopf- und Nackenverletzung. Rettungskräfte fanden ihn demnach am Sonntag tot im Wasserbecken der Rutsche. Zwei erwachsene Frauen, die mit ihm im Boot saßen, erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen im Gesicht.

Die Anlage mit dem deutschen Namen "Verrückt" ist laut einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde die höchste Wasserrutsche der Welt mit gut 51 Metern Höhe. Kleine, mit drei Personen besetzte Schlauchboote rasen mit einer Geschwindigkeit von fast 100 Kilometern pro Stunde die Rutsche hinunter, ehe sie durch eine Gegensteigung gebremst werden. Wer mitfahren will, muss der Webseite des Betreibers zufolge mindestens 1,37 Meter groß sein.

Laut dem Gesetz des Bundesstaates Kansas sind die Betreiber von Vergnügungsparks dazu verpflichtet, ihre Anlage mindestens einmal im Jahr kontrollieren zu lassen. Diese Überprüfung muss von einem staatlich zertifizierten Kontrolleur durchgeführt werden. Die Behörden können dann die Aufzeichnungen zur Inspektion einsehen und prüfen.

Die letzte Kontrolle des Parks durch die staatlichen Behörden fand einem Bericht des "Topeka Capital-Journal" zufolge 2012 statt. Die Rutsche wurde 2014 in Betrieb genommen. Die Eröffnung war Medienberichten zufolge wegen technischer Probleme mehrmals verschoben worden.

dpa

Kansas City 39.099727 -94.578567
Kansas City
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Die Sparkasse Leipzig sucht für ihren Kalender 2018 die 12 besten Motive aus hunderten Einsendungen. Die Entscheidung fällt in einem Voting. Hier k... mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr