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Tödliche Attacke in Karlsruhe gibt Ermittlern Rätsel auf

Kriminalität Tödliche Attacke in Karlsruhe gibt Ermittlern Rätsel auf

Passanten hören in Karlsruhe mitten in der Nacht einen Knall. Kurz darauf finden sie einen schwer verletzten Familienvater auf dem Gehweg. Er stirbt später in einer Klinik. Der Täter ist flüchtig. Für die Polizei sind viele Fragen offen.

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Ein mit Farbe gezogener Umriss auf einer Straße in Karlsruhe. Dort wurde in der Nacht zum Samstag ein Mann angeschossen.

Quelle: Uli Deck

Karlsruhe. Ein Familienvater ist in der Karlsruher Innenstadt attackiert und tödlich verletzt worden. Ob auf den 43-Jährigen geschossen wurde oder woran er starb, war am Sonntag noch unklar. Zeugen hatten Schussgeräusche gehört.

Der Mann war in der Nacht zum Samstag laut Polizei schwer verletzt auf einem Gehweg von Passanten gefunden worden. Er kam in eine Klinik, wo er kurz darauf seinen Verletzungen erlag. Der Angreifer flüchtete. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Details zu den Wunden des Getöteten nannte die Polizei nicht. Erste Informationen eines Sprechers, dass es sich um eine Schussverletzung handelte, wollten die Beamten nicht bestätigen. Eine Obduktion soll die Todesursache klären. Die Ergebnisse werden Anfang der Woche erwartet.

Die Polizei gründete am Morgen nach der Attacke eine Sonderkommission mit 30 Beamten unter dem Namen "Amalia" - nach der Straße, in der die Tat geschah. Die Soko ermittelt wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt. Eine Untersuchung am Tatort brachte keine heiße Spur. Auch Hinweise aus der Bevölkerung hätten die Ermittler bislang nicht entscheidend weitergebracht.

Als Passanten den Schwerverletzten entdeckt hatten, beobachteten sie laut Mitteilung einen Mann, der vom Ort des Geschehens davonrannte. Eine Fahndung nach dem Unbekannten verlief in der Nacht zu Samstag erfolglos. Von dem Geflüchteten liege aber eine gute Beschreibung vor, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten hoffen weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung.

dpa

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