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Panorama Überlebendem Torwart droht der Verlust beider Beine
Nachrichten Panorama Überlebendem Torwart droht der Verlust beider Beine
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23:42 30.11.2016
Mittelfeldspieler Hélio Zampier Neto erlitt Brüche und ein schweres Schädeltrauma. Quelle: afp
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Medellín

Fünf Menschen haben den Flugzeugabsturz in Kolumbien überlebt, darunter sind drei Spieler des brasilianischen Fußballclubs Chapecoense. Sie sind weiter in einem sehr kritischen Zustand:

  • Dem Ersatztorhüter Jackson Follmann musste das rechte Bein amputiert werden, auch das linke Bein ist schwer verletzt – es droht nach Medienberichten eine zweite Amputation.
  • Mittelfeldspieler Hélio Zampier Neto erlitt Brüche und ein schweres Schädeltrauma.
  • Abwehrspieler Alan Ruschel wurde an der Wirbelsäule verletzt und könnte durch den Unfall querschnittsgelähmt sein.

Piloten meldeten technische Probleme

Auch die weiteren Überlebenden – ein Journalist aus Brasilien sowie eine Stewardess und ein Pilot aus Bolivien – erlitten teils schwere Verletzungen.

Das Flugzeug war rund 40 Kilometer vor Medellín, Hauptstadt von Antioquia, in 3000 Meter an einem Berg abgestürzt. Zuvor hatten die Piloten dem Tower technische Probleme gemeldet. Die beiden Flugschreiber konnten bereits geborgen werden und sollen genauen Aufschluss über die Ursache des Unglücks geben.

Überlebende: Licht fiel vor Absturz aus

Von technischen Problemen soll auch eine Überlebende berichtet haben. „Das wenige, was sie sagen konnte, war, dass die Lichter 40, 50 Sekunden vor dem Absturz zu flackern begannen und ausgingen“, sagte Luis Pérez, dem Radiosender Caracaol, Gouverneur des kolumbianischen Departements Antioquia. Er habe im Hospital mit einer überlebenden Stewardess gesprochen.

Bei dem Unglück starben 71 Menschen, darunter 19 Profis des brasilianischen Fußballteams Chapecoense. Die Mannschaft sollte in Medellín das Finalhinspiel des Südamerika-Cups gegen Atlético Nacional Medellín bestreiten.

Zunächst waren die Behörden von 75 Toten ausgegangen, aber anders als geplant hatten vier Passagiere die Reise nicht angetreten.

Von dpa/sid/RND/wer

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