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Vater wirft sein Baby durch Wohnungsfenster in den Tod

Kriminalität Vater wirft sein Baby durch Wohnungsfenster in den Tod

Familientragödie in der Pfalz: Ein Streit zwischen einem Paar eskaliert, ein Kind wird verletzt, ein zwei Monate altes Baby stirbt. Der Vater steht unter Tatverdacht.

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Blick auf ein Wohnhaus in Frankenthal. Hier soll ein Mann sein zwei Monate altes Baby aus dem Fenster seiner Wohnung im zweiten Stock geworfen haben.

Quelle: Klaus Bolte

Frankenthal. Ein Vater soll im pfälzischen Frankenthal sein Baby aus dem Fenster seiner Wohnung im zweiten Stock in den Tod geworfen haben. Der zwei Monate alte Säugling sei in der Nacht zum Samstag noch am Tatort gestorben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Das Amtsgericht Frankenthal erließ Haftbefehl gegen den 32-Jährigen. Den Ermittlern zufolge soll er auch seine Lebensgefährtin und seine sechs Jahre alte Tochter mit Messerstichen verletzt haben. Welches Motiv der Mann hatte, blieb zunächst unklar.

Wie die Polizei berichtete, waren der Frankenthaler und seine 20 Jahre alte Partnerin in der Nacht in Streit geraten. Die Auseinandersetzung sei eskaliert, der Mann habe mit einem Messer auf die Frau eingestochen. Diese habe verletzt aus der Wohnung fliehen können. Danach habe der Mann den Säugling gepackt und aus dem Fenster des Mehrfamilienhauses geworfen. Die Polizei wollte eine Meldung der "Bild"-Zeitung, wonach es sich bei dem Kind um ein Mädchen handelt, zunächst nicht bestätigen.

Als die Polizei am Tatort eintraf, habe der Mann seine vier und sechs Jahre alten Kinder aus einer früheren Beziehung festgehalten und ein Messer in der Hand gehabt. Die Beamten überwältigten den 32-Jährigen. Bei der Festnahme wurde der Familienvater verletzt, konnte aber wenige Stunden später aus dem Krankenhaus entlassen werden. Er sitzt seit Samstagnachmittag in Untersuchungshaft. Das sechsjährige Mädchen erlitt Polizeiangaben zufolge ebenfalls Verletzungen durch Messerstiche und wurde wie die Lebensgefährtin des Mannes in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurden beide am Samstagabend noch behandelt.

dpa

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