Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Verfolgungsjagd mit drei Toten: Drogenkriminalität im Spiel?

Unfälle Verfolgungsjagd mit drei Toten: Drogenkriminalität im Spiel?

Ein Auto rast nachts über die Autobahn in eine Geschwindigkeitskontrolle. Statt anzuhalten, flieht der Fahrer. Am Ende sind zwei Männer und eine Frau tot. War Drogenkriminalität Grund für die wilde Flucht?

Voriger Artikel
Digitales Antennenfernsehen DVB-T2 kommt mit HD-Auflösung
Nächster Artikel
Mallorca führt Übernachtungsabgabe für Urlauber ein

Der Wagen wurde beim Aufprall zerrissen.

Quelle: Andreas Rosar

Filderstadt. Bei einem Unfall auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle sind zwei Männer und eine Frau in der Nähe von Stuttgart ums Leben gekommen.

Sie gerieten am frühen Dienstagmorgen zunächst in eine Geschwindigkeitsmessung. Dann rasten sie den Polizisten mit mehr als 180 Stundenkilometern davon, bevor sie in zwei Lastwagen krachten und dabei getötet wurden.

Hintergrund des Unfalls könnte Drogenkriminalität sein. Zwei der drei Auto-Insassen wurden am Dienstag identifiziert - sie sind der Polizei wegen Rauschgiftdelikten bekannt. Die Identität des Fahrers war zunächst unklar.

Während der Flucht fuhr der Mietwagen des Trios auf der Bundesstraße 27 bei Filderstadt in eine Haltebucht. Wie die Polizei mitteilte, streifte das Auto eine Leitplanke und überschlug sich. Dann prallte es gegen zwei geparkte Lastwagen. Der Fahrer wurde auf die Straße geschleudert und tödlich verletzt. Auch die 23-jährige Beifahrerin und ein hinten sitzender 26 Jahre alter Mann - beide aus dem Raum Villingen-Schwenningen - starben noch am Unfallort.

Der Streifenwagen hatte das Auto schon auf der Autobahn 8 in Richtung München verfolgt, als der Fahrer gegen 2.00 Uhr das Stoppsignal bei der Kontrolle ignoriert hatte. "Das Fahrzeug war mit einer Geschwindigkeit von 182 km/h anstatt der erlaubten 120 km/h gemessen worden", hieß es von der Polizei. Als die Beamten dem Fahrer Haltezeichen gegeben hätten, habe dieser sofort aufs Gaspedal gedrückt.

Wegen der hohen Geschwindigkeit des Mietwagens seien die Beamten Hunderte Meter zurückgefallen, sagte ein Sprecher der Polizei Ludwigsburg. Das Auto bog dann auf die Bundesstraße 27 ab, ohne dass die Verkehrspolizisten es einholen konnten. "Die Beamten haben den Unfall nicht beobachtet", sagte der Sprecher. Sie seien dann aber als erste vor Ort gewesen.

Der Wagen wurde völlig zerrissen bei dem Aufprall. Am Unfallort bot sich den Einsatzkräften ein Bild der Verwüstung. Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr sicherte die Unfallstelle. Es entstand ein Schaden von rund 100 000 Euro. Die B 27 in Richtung Tübingen blieb mehrere Stunden lang gesperrt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr