Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Panorama Vergewaltiger heiratet Opfer und entgeht Hinrichtung
Nachrichten Panorama Vergewaltiger heiratet Opfer und entgeht Hinrichtung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:37 10.12.2016
Verschleierte Frau in Teheran (Iran). Quelle: EPA
Anzeige
Teheran

Nach Angaben der Tageszeitung „Iran“ war der 22 Jahre alte Student Wahid voriges Jahr wegen Vergewaltigung der 16-jährigen Nachbarstochter zum Tode verurteilt worden. Auch im Berufungsgericht rechnete er lediglich mit der Bestätigung des Todesurteils. Doch dann kam die Mutter des Vergewaltigungsopfers mit einem unerwarteten Vorschlag.

Hochzeit statt Hinrichtung

Wenn Wahid ihre Tochter heiraten, ihr eine Wohnung im Wert von einer halben Milliarde Toman (125.000 Euro) kaufen „und auch immer lieb zu ihr“ sein würde, werde sie ihre Anzeige zurücknehmen und damit auch seine Hinrichtung verhindern, sagte die Mutter. Wahid brach darauf in Tränen aus und nahm, wie der Richter auch, den Vorschlag sofort an.

Dem Richter gegenüber musste er nur unter Eid versichern, dass er den Vorschlag nicht angenommen habe, um nur der Hinrichtung zu entgehen. Wahid versprach im Gericht, das Mädchen zu lieben und stets ein guter Ehemann zu sein. Er muss zwar wegen der Tat noch zwei Jahre im Gefängnis bleiben, darf aber für die Hochzeit Hafturlaub beantragen, schreibt die Zeitung.

Von dpa/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Panorama Schweres Zugunglück in Bulgarien - Güterzug mit Gastanks explodiert – viele Tote

In Bulgarien ist ein Güterzug explodiert, mindestens fünf Menschen sind dabei ums Leben gekommen. 20 Häuser wurden bei dem Unglück zerstört. Ein Teil des 800-Einwohner-Ortes Hitrino musste evakuiert werden.

10.12.2016

Der Fall könnte die Debatte über die Todesstrafe in den USA erneut entfachen: Bei einer Hinrichtung in Alabama soll ein Todeskandidat 13 Minuten lang gelitten haben. Das berichtet ein Augenzeuge. Die Autopsie soll nun klären, ob es „Unregelmäßigkeiten“ gab.

10.12.2016

Es sollte eine schöne, kleine Feier werden. Stattdessen ist die Party eines Jugendlichen dermaßen aus dem Ruder gelaufen, dass die Polizei anrücken musste. Etwa 80 ungebetene Gäste hinterließen das Haus in einem „verheerenden Zustand“. Der Junge muss das noch seinen Eltern erklären – sie waren im Ausland.

12.12.2016
Anzeige