Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Wiesn-Wirte installieren aus Terror-Angst Überwachungskameras

Feste Wiesn-Wirte installieren aus Terror-Angst Überwachungskameras

Mindestens zwei Oktoberfest-Zelte in München sind in diesem Jahr zum ersten Mal mit Überwachungskameras ausgestattet - aus Angst vor Terror.

Voriger Artikel
Drei Tote bei Tiefgaragen-Einsturz in Tel Aviv
Nächster Artikel
Flugzeug wirft Fäkalien über Grundstück ab

Ein Polizist der Wiesnwache beobacht an Bildschirmen das Geschehen auf dem Oktoberfest.

Quelle: Felix Hörhager/Archiv

München. Manche Zelte auf dem Münchner Oktoberfest rüsten aus Angst vor Terrorismus auf. In diesem Jahr wird es nicht nur mehr Sicherheitsleute geben, sondern auch neue Überwachungskameras in mindestens zwei Zelten.

"Es gibt aufgrund der aktuellen Sicherheitsdebatte diesmal eine erweiterte Sicherheit im Hofbräu-Festzelt", sagte Stefan Hempl, Sprecher von Hofbräu München. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

26 Kameras gibt es insgesamt, außerdem sollen zu Spitzenzeiten 135 Security-Mitarbeiter im Einsatz sein. "Auch bei uns gibt es Einlasskontrollen", sagte der Chef des Sicherheitsdienstes, Konrad Bertels - für den Fall, dass bei den Kontrollen beim Einlass auf das Festgelände jemand durchrutscht.

Nach den wohl islamistisch motivierten Anschlägen von Würzburg und Ansbach und dem Amoklauf von München ist die Sicherheit das große Thema auf dem diesjährigen Oktoberfest, das am 17. September beginnt. Aus Sicherheitsgründen dürfen erstmals keine großen Taschen und Rucksäcke mit auf das Festgelände genommen werden. Ein mobiler Zaun sperrt die bisher noch offene Seite am Festgelände ab. An den Eingängen werden die Besucher kontrolliert.

Auch Wirte-Sprecher Toni Roiderer hat sein Hacker-Festzelt, den "Himmel der Bayern", in diesem Jahr neu mit 30 Kameras ausgestattet, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Überall, wo es wichtig ist", werde in diesem Jahr gefilmt. Ob es in diesem Jahr Videoüberwachung noch in weiteren der insgesamt 15 großen Festzelte gebe, wisse er nicht. Auch die Wiesn-Pressestelle der Stadt München konnte dazu keine Angaben machen.

Die beiden Zelte sind allerdings nicht die ersten, die das Feiervolk filmen. Im Bräurosl-Festzelt gebe es schon seit Jahren Kameras, sagte Festwirt Georg Heide - allerdings nicht zur Aufzeichnung, sondern zur aktuellen Übersicht. So könnten etwa bei besonders starkem Andrang vor den Toiletten mehr Ordner dorthin geschickt werden. Auch das Marstall-Zelt, das 2014 der Nachfolger des Hippodroms wurde, hatte laut einer Sprecherin schon von Anfang an Überwachungskameras.

Das Armbrustschützenzelt hat sein Sicherheitskonzept in diesem Jahr so gut wie nicht verändert. "Wir denken, dass von der Stadt aus genug getan wird", sagte ein Sprecher. Bräurosl-Wirt Heide sieht sogar einen Vorteil: "Grundsätzlich haben es die Ordner dieses Jahr leichter, weil die Stadt ja schon alle Rucksäcke am Eingang kontrolliert." Das hätten früher seine Leute am Zelt gemacht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Belantis - Infos und Events
    Belantis - Infos und Events

    Belantis - das AbenteuerReich im Herzen Mitteldeutschlands. Hier gibt es Neuigkeiten und alle Infos zu den Events! mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Wave-Gotik-Treffen
    Wave Gotik Treffen

    Das Wave-Gotik-Treffen Leipzig feierte 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Einen Rückblick mit vielen Fotos gibt es in unserem Special. mehr