Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 3 ° Regen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Zerstückelte Frauenleiche - Täter war vielleicht Serienmörder

Kriminalität Zerstückelte Frauenleiche - Täter war vielleicht Serienmörder

Beim Ausräumen einer Garage wird im September 2014 in Hessen eine stark verweste Leiche gefunden. Der Tatverdächtige ist tot. Ermittler prüfen nun eine neue grausige Spur: Vielleicht hatte der Täter mehr als ein Opfer auf dem Gewissen.

Voriger Artikel
Überfall mit Panzerfaust? Polizei sucht vier Männer
Nächster Artikel
Hunderttausende fliehen auf Philippinen vor Taifun "Melor"

Beamte des Hessischen Landeskriminalamtes verlassen in Schwalbach am Taunus eine Garage, in der Leichenteile entdeckt worden sind. Ermittler prüfen nun, ob der Mord zu einer Serie gehört.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Nach dem Fund einer zerstückelten Frauenleiche im Taunus im vergangenen Jahr haben die Ermittler nun eine brisante Spur: Der mutmaßliche Täter war möglicherweise ein Serienmörder.

Die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Derzeit würden mehrere ältere Fälle neu aufgerollt, die mit dem grausigen Fund vom September 2014 in Zusammenhang stehen könnten, sagte Nadja Niesen.

Zur Verantwortung gezogen werden kann der Tatverdächtige nicht mehr: Er ist bereits gestorben. Nach dem Tod des Rentners hatten Verwandte eine von ihm gemietete Garage im Hof eines Mehrparteienhauses in Schwalbach ausgeräumt. Dabei entdeckten sie in zwei blauen Plastikfässern einen verwesten Kopf und weitere Leichenteile.

Die Obduktion ergab, dass es sich bei dem Opfer um eine etwa 43 Jahre alte Frau handelte. Die Leichenteile müssen zum Zeitpunkt der Entdeckung schon mehrere Jahre in den Fässern gelegen haben - die Verwesung war weit fortgeschritten. Gestorben ist das Opfer laut Obduktionsbericht wohl schon vor mehr als zehn Jahren.

Zuerst war nur bekanntgeworden, dass die Frau als Obdachlose in Frankfurt gelebt hatte. Inzwischen steht laut Staatsanwaltschaft fest: Sie war eine Prostituierte aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel. Im Rotlichtmilieu gab es dort in den 1980er und 1990er Jahren mehrere unaufgeklärte Tötungsdelikte. Eine Ermittlungsgruppe namens "Alaska" überprüft nun, ob der Rentner auch in anderen ungeklärten Fällen als Täter infrage kommt. Laut "Bild" sind 15 Ermittler damit befasst.

In wie vielen Fällen der Rentner als Verdächtiger gilt, konnte die Justizsprecherin am Montag nicht sagen. Sie bestätigte aber, dass die meisten Opfer, die infrage kommen, aus dem Rotlichtmilieu stammen. Laut "Bild" war der Mann zu Lebzeiten oft im Frankfurter Bahnhofsviertel unterwegs.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Belantis - Infos und Events
    Belantis - Infos und Events

    Belantis - das AbenteuerReich im Herzen Mitteldeutschlands. Hier gibt es Neuigkeiten und alle Infos zu den Events! mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Wave-Gotik-Treffen
    Wave Gotik Treffen

    Das Wave-Gotik-Treffen Leipzig feierte 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Einen Rückblick mit vielen Fotos gibt es in unserem Special. mehr