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Zwei Tote nach Schusswechsel auf US-Militärbasis

Kriminalität Zwei Tote nach Schusswechsel auf US-Militärbasis

Auf einer US-Basis fallen Schüsse. Ermittler eilen zum Tatort, das Gelände wird abgeriegelt. Es gibt Tote.

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Schüsse auf der US-Militärbasis Lackland. Laut einem Bericht der «Air Force Times» handelte es sich bei dem Täter um einen Piloten. Foto: Bexar County Sheriff

San Antonio. Schüsse auf US-Militärbasis: Auf dem Stützpunkt Lackland im US-Bundesstaat Texas hat es zwei Tote gegeben. Die Polizei vermutet, dass der Schütze unter ihnen ist.

Es sehe danach aus, dass er sich nach der Tat selbst getötet habe, sagte der Sprecher des Sheriffbüros von Bexar County auf Anfrage. Einen terroristischen Hintergrund schlossen die Ermittler aus.

Der Vorfall ereignete sich am Morgen (Ortszeit). Laut einem Bericht der "Air Force Times" handelte es sich bei dem Täter um einen Piloten. Er habe einen Kommandeur einer Ausbildungsstaffel getötet, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die interne Kommunikation des Pentagons.

Eine Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Der Befehlshaber des Stützpunktes, Bob LaBrutta, wollte unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben machen. Die Angehörigen müssten zunächst informiert werden, sagte er am Mittag auf einer Pressekonferenz. Die Tat ereignete sich demnach in einem Gebäude, in dem Unterrichtsräume und Büros untergebracht sind. Die Ermittler stellten am Tatort zwei Waffen sicher.

LaBrutta zeigte sich sichtlich erschüttert. "Wir haben heute Morgen einen dieser Anrufe bekommen, die man nie bekommen möchte", sagte er. Er dankte den Sicherheitskräften, die innerhalb weniger Minuten vor Ort gewesen seien. Der Stützpunkt liegt westlich der Stadt San Antonio. Rund 8000 Menschen sind dort beschäftigt.

Tödliche Schüsse gab es in US-Militäreinrichtungen schon häufiger. Der größte Fall ereignete sich 2009 ebenfalls in Texas. Auf dem Stützpunkt Fort Hood erschoss ein Offizier 13 Menschen. Das Motiv: Er wollte die radikalislamischen Taliban in Afghanistan vor US-Soldaten schützen.

dpa

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