Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik 23.000 Glockenschläge für 23.000 tote Flüchtlinge
Nachrichten Politik 23.000 Glockenschläge für 23.000 tote Flüchtlinge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:05 19.06.2015
Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert die derzeitige Flüchtlingspolitik Europas. Quelle: Federico Gambarini/Archiv
Anzeige
Köln

Petersglocke im Kölner Dom, der "Dicke Pitter", schlug um Punkt acht Uhr das Totengeläut.

Kardinal Rainer Maria Woelki kritisierte bei einer ökumenischen Gedenkfeier auf dem Vorplatz des Doms die derzeitige Flüchtlingspolitik Europas und ermahnte zu mehr Nächstenliebe. Seit dem Jahr 2000 hätten 23.000 Menschen im Mittelmeer ihr Leben verloren. Für diese Flüchtlinge sei es zu spät. "Aber es ist noch nicht zu spät für all diejenigen, die sich auch weiterhin auf den Weg nach Europa machen", sagte Woelki.

Insgesamt beteiligten sich an dem Solidaritätsabend 230 Kirchen von Wuppertal über Düsseldorf, Köln bis Bonn. Die Aktion war bewusst auf den Freitagabend gelegt worden: Am Samstag (20. Juni) wird in Deutschland zeitgleich zum Weltflüchtlingstag zum ersten Mal ein Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung begangen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sind im ersten Quartal gestiegen. Der öffentliche Schuldenstand legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,0 Prozent auf 2,06 Billionen Euro zu, wie das Statistische Bundesamt auf der Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

19.06.2015

Die abschlagsfreie Rente mit 63 nutzen nach Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit (BA) vor allem Fachkräfte und Spezialisten. Hilfskräfte nähmen dagegen die Möglichkeit eines vorgezogenen Ruhestands ohne Rentenkürzung kaum in Anspruch.

19.06.2015

Das Münchner Oktoberfest lockt nicht nur Touristen aus aller Welt, sondern auch Mitarbeiter von Nachrichtendiensten. Der Bundesnachrichtendienst lud seit 2001 alljährlich zur Sause auf die Wiesn ein.

19.06.2015
Anzeige