Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
AfD-Rechte fechten Beschluss zur Meidung von Pegida an

Parteien AfD-Rechte fechten Beschluss zur Meidung von Pegida an

Der rechtsnationale AfD-Flügel mit seinem Wortführer Björn Höcke will sich Auftritte bei Demonstrationen des islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses nicht vom Parteivorstand verbieten lassen.

Voriger Artikel
Massiver Druck auf Parlamentarier vor Armenien-Resolution
Nächster Artikel
Armenier-Resolution wirft Schatten voraus

Höcke gilt als wichtigster Vertreter des rechtsnationalen Flügels der AfD.

Quelle: Martin Schutt/Archiv

Berlin. "Pegida ist ein Katalysator für uns", sagte der Thüringer Fraktionsvorsitzende der Alternative für Deutschland dem "Spiegel". Dass der Bundesvorstand Auftritte von AfD-Politikern bei den Islamfeinden jüngst abgelehnt habe, solle man "nicht allzu hoch hängen", empfahl Höcke. "Erfahrungsgemäß geht die Zeit über viele Parteibeschlüsse schnell hinweg. Es ist alles ins Rutschen gekommen." Mit der Einladung eines Pegida-Organisators zu einer Demonstration habe er kürzlich ein "wichtiges Signal" gesetzt.

Die "Patriotische Plattform" in der AfD kündigte an, den als "Rückschritt" empfundenen Vorstandsbeschluss vor dem Parteischiedsgericht anzufechten. "Er widerspricht dem Geist der AfD seit dem Essener Parteitag", sagte Hans-Thomas Tillschneider, Bundessprecher der Plattform und Abgeordneter in Sachsen-Anhalt.

Schließlich habe der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Marcus Pretzell, der Lebensgefährte von Parteichefin Frauke Petry, die AfD selbst zur Pegida-Partei ernannt. Der Vorstandsbeschluss hingegen erfülle einen "Herzenswunsch" von Ex-Parteichef Bernd Lucke, der die AfD vor knapp einem Jahr verlassen hatte und stets auf Distanz zur Pegida-Bewegung gegangen sei.

Man wolle sich aber bis zu einer juristischen Klärung an den Vorstandbeschluss halten, teilte Höckes Fraktionsssprecherin mit. "Niemand ignoriert diese Beschlüsse - im Gegenteil - genau aus diesem Grund wird die Angelegenheit juristisch vor dem Schiedsgericht überprüft werden."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • So war das damals...
    So war das damals...

    Dies ist ein Geschichtenbuch der besonderen Art: Leserinnen und Leser der Leipziger Volkszeitung erzählen Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend,... mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • In Bewegung
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2017 wieder schöne Fotos

    Die Sparkasse Leipzig sucht für ihren Kalender 2017 die 12 besten Motive aus hunderten Einsendungen. Die Entscheidung fällt in einem Voting. Hier k... mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2016

    Sport frei!, heißt es auch 2016 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr