Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Aktionsplan soll Impfquoten gegen Masern erhöhen

Gesundheit Aktionsplan soll Impfquoten gegen Masern erhöhen

Mit einem Nationalen Aktionsplan sollen Masern und Röteln bis 2020 in Deutschland dauerhaft eliminiert werden. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) rief Ärzte, Kitas, Schulen und Eltern zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung auf, um die Impflücken zu schließen.

Voriger Artikel
Auschwitz-Prozess: Gutachter hat Zweifel an Grönings Aussage
Nächster Artikel
Bundestag beschließt Steuersenkung und Familienpaket

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) spricht während der Sitzung des Bundestages.

Quelle: Maurizio Gambarini/Archiv

Berlin. "Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fehlen noch wichtige Schutzimpfungen, etwa die gegen Masern", erklärte Gröhe zum Auftakt der 4. Nationalen Impfkonferenz am Donnerstag in Berlin.

"Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Die aktuelle Masernwelle zeigt, dass es auch in Deutschland noch große Impflücken gibt", sagte Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke). Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) betonte: "Babys, Schwangere und Menschen mit Immunerkrankungen sind darauf angewiesen, dass wir alle verantwortungsvoll handeln."

Der Plan sieht neben verstärkter Aufklärung und regelmäßigen Impferinnerungen unter anderem vor, dass mindestens 95 Prozent der Kleinkinder bis zum Alter von 15 Monaten und ebenso viele Schulanfänger insgesamt zweimal gegen Masern, Röteln und Mumps geimpft werden. Erst dann ist eine sogenannte Herdenimmunität gegeben. Auch Jugendliche und nach 1970 geborene Erwachsene sowie Flüchtlinge und Beschäftigte im Gesundheitswesen sind Zielgruppen. Masern sind hochansteckend, weltweit sterben daran etwa 400 Kinder pro Tag. In Berlin begann im Oktober 2014 ein heftiger Masernausbruch mit insgesamt über 1 200 Erkrankten, der immer noch nicht ganz vorbei ist.

Mit dem Präventionsgesetz werde ein wichtiger Schritt gemacht, um die Impfbereitschaft zu steigern, erläuterte Gröhe. In Zukunft müssten alle Gesundheits-Untersuchungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen genutzt werden, um den Impfschutz zu überprüfen und wichtige Schutz-Impfungen vorzunehmen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • So war das damals...
    So war das damals...

    Dies ist ein Geschichtenbuch der besonderen Art: Leserinnen und Leser der Leipziger Volkszeitung erzählen Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend,... mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • In Bewegung
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2017 wieder schöne Fotos

    Die Sparkasse Leipzig sucht für ihren Kalender 2017 die 12 besten Motive aus hunderten Einsendungen. Die Entscheidung fällt in einem Voting. Hier k... mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2016

    Sport frei!, heißt es auch 2016 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr