Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Al-Nur-Moschee soll verboten werden
Nachrichten Politik Al-Nur-Moschee soll verboten werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:32 05.02.2017
Die Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Unter Geisels Vorgänger Frank Henkel (CDU) war das Verfahren zum Erliegen gekommen, weil der einzige Mitarbeiter der Abteilung monatelang erkrankt war. Nun ist die Abteilung aufgestockt und Innensenator Geisel hat Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) zugesichert, dass ein Verbot wieder geprüft werde. In der Moschee haben Gastprediger mehrfach verhetzende Reden gehalten. Im Juli 2014 behauptete dort der Prediger Abdallah I., die Juden seien die „Schlächter des Propheten“ – und betete dafür, dass Allah die israelischen Soldaten bis zum allerletzten Mann töten möge.

Anfang 2015 behauptete ein anderer Gastprediger in der Moschee, dass eine Frau sich nach islamischem Recht niemals den sexuellen Gelüsten ihres Ehemann verweigern dürfe. Der Moscheevorstand beteuerte beide Male, ihm seien die Predigten vorher nicht bekannt gewesen.

Von RND/jps

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Streit um die Flüchtlingspolitik hatte CDU und CSU entzweit. Nun wollen sich die beiden Schwesterparteien wieder zusammenraufen. Doch ein Reizthema dürfte auch das Treffen in München überdauern.

05.02.2017

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat sich dafür ausgesprochen, Bootsflüchtlinge im Mittelmeer zurück nach Nordafrika zu bringen. Damit unterstützt er eine Initiative des Bundesinnenministers Thomas de Maizière.

05.02.2017

US-Präsident Donald Trump legt Berufung gegen die Aussetzung seines Einreiseverbots ein – und verliert damit. Ein US-Berufungsgericht in San Francisco hat den Antrag des Justizministeriums auf sofortige Wiedereinsetzung des von Präsident Donald Trump verfügten Einreiseverbots abgelehnt.

05.02.2017
Anzeige