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Politik Alles außer Trump: Was in der Welt noch passiert
Nachrichten Politik Alles außer Trump: Was in der Welt noch passiert
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14:24 01.02.2017
US-Präsident Donald Trump dominiert die Nachrichten. Quelle: AP
Hannover

Seit Monaten gibt es ein bestimmendes Nachrichtenthema: Donald Trump. Vor allem seit der Vereidigung des Unternehmers als US-Präsident am 20. Januar wird jede seiner Handlungen und deren Folgen von den Medien aufgegriffen und diskutiert. Natürlich dreht sich aber auch abseits dieser nachrichtlichen Großlage die Welt weiter.

Rumänien

Nicht nur Donald Trump, sondern auch Rumäniens Regierung erlässt derzeit umstrittene Dekrete.Trotz massiver vorheriger Proteste hat sie per Eilverordnung die Strafverfolgung des Amtsmissbrauchs eingeschränkt. Der bürgerliche Staatspräsident Klaus Iohannis sprach daraufhin von einem „Trauertag“ und einem Schlag gegen den Kampf gegen Korruption. Kurz nach Iohannis Bekanntmachung füllte sich der Platz vor dem Regierungssitz mit mehr als 10.000 Demonstranten. Sie verlangten den Rücktritt der Regierung und harrten dort bei minus sieben Grad Celsius stundenlang aus, bis weit nach Mitternacht.

Kolumbien

Bis zu 7000 FARC-Rebellen geben am Mittwoch ihre Waffen ab. Die Guerillas begeben sich auf ihren letzten Marsch aus dem Dschungel in sogenannte Entwaffnungszonen. Dort entledigen sie sich unter Aufsicht der Vereinten Nationen ihrer Pistolen, Gewehre, Granaten und weiterer Waffen. 26 dieser Zonen wurden über das Land verteilt eingerichtet. Die Entwaffnung ist ein wichtiger Schritt des im November geschlossenen Friedensabkommens und für die Kämpfer ein Start in ein neues Leben – als Zivilisten.

Ukraine

Seit dem Wochenende toben in der Ostukraine die schwersten Kämpfe seit Monaten. Am Montagabend und Dienstagmorgen kamen acht Menschen ums Leben, darunter Zivilisten. Ukrainische Regierungstruppen und prorussische Separatisten lieferten sich die ganze Nacht über Schusswechsel rund um den Ort Awdijiwka nördlich der Rebellenhochburg Donezk, wie beide Seiten am Dienstag mitteilten. Durch Schäden an einer Elektroleitung wurden auch mehr als 200 Kumpel kurzzeitig in einer Kohlemine eingeschlossen. Erst nach mehreren Stunden konnten die Fahrstühle mit Notstromgeneratoren wieder in Gang gebracht und die Arbeiter nach oben geholt werden

Nigeria

Im Nordosten von Nigeria sind nach Angaben der Vereinten Nationen hunderttausende Menschen vom Hungertod bedroht. In Folge des Konflikts mit der islamistischen Terrororganisation Boko Haram sind im Nordosten von Nigeria und angrenzenden Gebieten rund 2,7 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als sieben Millionen brauchen Nahrungsmittelhilfe. Die Krise betrifft auch die umliegenden Länder. Laut Einschätzungen lokaler Caritasverbände in Nigeria, Niger, dem Tschad und Kamerun sind 9,2 Millionen Menschen dringend auf Nahrung und Wasser angewiesen. Mindestens 478.000 Kinder leiden unter Mangelernährung.

Von RND/dpa/aks

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