Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Arbeitgeber warnen vor Neuregelungen von Werkverträgen

Arbeitsmarkt Arbeitgeber warnen vor Neuregelungen von Werkverträgen

Im Streit um geplante Neuregelungen für Werkverträge und Leiharbeit warnen die Arbeitgeber vor gravierenden Folgen für viele Firmen. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sagte in Berlin, Betriebe nahezu aller Handwerksbranchen würden für andere Unternehmen Aufträge erledigen.

Voriger Artikel
Umfrage: Massive Verluste für CDU und SPD im Südwesten
Nächster Artikel
Silvester-Übergriffe: Innenminister wehrt sich gegen Vorwürfe

Reinigungskraft in einem Krankenhaus. Die geplante Neuregelungen für Werkverträge und Leiharbeit stoßen bei Arbeitgebern auf erhebliche Kritik.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Berlin. Diese Geschäfte wären künftig bedroht. "Es geht hier um Hunderttausende von Firmen", sagte Kramer. Besonders umstritten sind Passagen eines ersten Gesetzentwurfs von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD).

Mit Werkverträgen vergeben Unternehmen etwa IT-Dienstleistungen, Catering- und Reinigungsdienste oder den Bau bestimmter Fabrikteile an andere Firmen. Vorgesehen sind Kriterien, die zeigen sollen, wann wirklich ein Werkvertrag vorliegt und wann ein normales abhängiges Arbeitsverhältnis.

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach kritisierte: "Der Missbrauch hat zugenommen." Laut DGB gibt es bei Dienstleistungen, der Nahrungsmittelbranche, dem Gesundheitssektor und zunehmend auch bei Metall und Elektro immer mehr Fälle, bei denen mittels Werkverträgen die Löhne von Beschäftigen gedrückt oder Betriebsratsstrukturen zerschlagen werden.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte angekündigt, dass die Koalition in der Sache schnell und wie im Koalitionsvertrag verabredet vorankommen wolle. Die CSU hatte angekündigt, Nahles' Gesetzentwurf zu Fall bringen oder deutlich ändern zu wollen. SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht dadurch die Handlungsfähigkeit der Regierung infrage gestellt. Kramer sagte, er gehe davon aus, dass der Entwurf erst dann weiterverfolgt werde, "wenn dahinter ein Minimalkonsens steht: Damit kann die Wirtschaft leben".

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Die XL - Leipzigs neue Straßenbahn
    Malaktion

    Die neue XL-Bahn der Leipziger Verkehrsbetriebe ist in Leipzig unterwegs. Im Special sehen Sie Fotos und erfahren alle Neuigkeiten, Termine und Eve... mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr