Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Auch Alexanderplatz und Dom im Visier von Amri
Nachrichten Politik Auch Alexanderplatz und Dom im Visier von Amri
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 15.12.2017
Am 19. Dezember 2016 riss der Tunesier Anis Amri mit einem gekaperten Sattelschlepper elf Menschen in den Tod. Quelle: dpa
Berlin

Der Berlin-Attentäter Anis Amri hatte neben dem Breitscheidplatz auch den Alexanderplatz und den Bereich am Berliner Dom als mögliche Anschlagziele im Visier. Das geht aus Akten der ermittelnden Generalbundesanwaltschaft und des Bundeskriminalamts (BKA) hervor, die den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND, Freitagausgaben) vorliegen. Demnach inspizierte Amri insgesamt vier Mal den Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz, zuletzt nur wenige Stunden vor dem Anschlag an der Gedächtniskirche.

Auf Amris Handy, das er am Tatort zurückließ, sind Selfies gespeichert, die den späteren Attentäter im Lustgarten vor dem Berliner Dom zeigen. Die Ermittler kommen zu dem Schluss, dass der stark frequentierte Bereich vor der Kirche als mögliches Anschlagsziel ein ähnliches Profil wie der Breitscheidplatz und der Alexanderplatz aufweist.

Vor einem Jahr riss der Tunesier Anis Amri am 19. Dezember 2016 auf dem Berliner Breitscheidplatz elf Menschen in den Tod. 55 verletzte er zum Teil schwer. Mit einem gekaperten Sattelschlepper war er über den Weihnachtsmarkt am Fuße der Gedächtniskirche gerast.

Von RND/Jörg Köpke/Jan Sternberg

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es ist eine EU der zwei Gesichter. Auf der einen Seite rückt die Gemeinschaft unter dem Druck des Brexits und nach dem Verlust des amerikanischen Beistandes immer enger zusammen. Dafür steht die mit viel Stolz aus der Taufe gehobene Verteidigungsunion, die längst mehr sein soll als nur eine Einkaufsgenossenschaft.

14.12.2017

Am Mittwochabend musste die britische Premierministerin Theresa May eine herbe Niederlage im Parlament einstecken. Die Mehrheit der Abgeordneten, darunter auch einige aus den eigenen konservativen Reihen, stimmte dafür, dass die Regierung das endgültige Austrittsabkommen dem Parlament vorlegen und durch ein Gesetzgebungsverfahren absegnen lassen muss.

14.12.2017

Am Donnerstag ist der Europäischen Union etwas Historisches gelungen. 25 Staats- und Regierungschefs gründeten die neue Militär-Kooperation Pesco. Über sechs Jahrzehnte nach der erstmaligen Idee einer europäischen Verteidigungsunion kann diese nun endgültig starten.

14.12.2017