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Politik Auch Großbritannien verbietet Laptops im Handgepäck
Nachrichten Politik Auch Großbritannien verbietet Laptops im Handgepäck
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18:04 21.03.2017
Sprengstofftest an einem Laptop (Symbolbild). Quelle: dpa
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Kairo

Fluggäste dürfen auf bestimmten Strecken nach Großbritannien künftig keine Laptops oder andere größere Elektronikgeräte mehr im Handgepäck mit sich führen. Das teilte die britische Regierung von Premierministerium Theresa May am Dienstag mit, nachdem zuvor die US-Regierung ein ähnliches Verbot verkündet hatte.

Die britische Maßnahme gilt für Direktflüge aus den sechs Ländern Türkei, Libanon, Jordanien, Ägypten, Tunesien und Saudi-Arabien. Nicht erlaubt seien „jegliche Telefone, Laptops oder Tablets, die größer als ein normal großes Mobiltelefon oder Smartphone sind“, erklärte die britische Regierung.

USA begründen Verbot mit Gefahr möglicher Anschläge

Die US-Regierung hat Passagieren auf Flügen aus acht überwiegend islamischen Ländern verboten, Laptops und andere größere Elektronikgeräte an Bord von Direktflügen in die USA zu bringen. Einige Fluggesellschaften im Nahen Osten begannen am Dienstag damit, ihre Fluggäste darüber in Kenntnis zu setzen.

Das Weiße Haus hat die Maßnahme mit der Gefahr möglicher Anschläge begründet. Ob es eine konkrete Terrordrohung gegen die USA oder Großbritannien gibt, wurde nicht bekannt.

Deutschland plant kein Laptop-Verbot auf Flügen

Anders als die USA und Großbritannien plant Deutschland keine Laptop-Verbote in Flugzeugkabinen oder andere zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen im Flugverkehr. „Vergleichbare Regelungen sind gegenwärtig in Deutschland nicht vorgesehen“, teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mit.

Die Bundesregierung sei von den Vereinigten Staaten vorab über die Schritte informiert worden, sagte der Sprecher weiter. „Deutsche Flughäfen sind von den aktuell angeordneten Maßnahmen nicht betroffen.“

Von AP/dpa/RND

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