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Behörden sollen Anschlag auf Theresa May verhindert haben

Terrorgefahr in Großbritannien Behörden sollen Anschlag auf Theresa May verhindert haben

Die britischen Sicherheitsbehörden haben im vergangenen Jahr mehrere Terroranschläge vereiteln können. Offenbar war auch ein islamistisch motivierter Angriff auf die Regierungschefin Theresa May geplant.

Auf die britische Premierministerin Theresa war offenbar ein Anschlag geplant.

Quelle: AP

London. Insgesamt konnten in den vergangenen zwölf Monaten neun Anschläge durch das Eingreifen der Sicherheitsbehörden verhindert werden. Wie die Recherche des Senders Sky News ergab, soll auch die britische Regierungschefin Theresa May Ziel eines geplanten islamistischen Angriffs gewesen sein.

In dem Bericht, der in der Nacht zu Mittwoch ausgestrahlt wurde, nannte der TV-Sender einen konkreten Anschlagsplan. Zunächst wollten die Täter mit dem Einsatz von Sprengstoff für Aufruhr vor der Downing Street sorgen. Anschließend wäre in dem Chaos ein gezielter Angriff gegen May vorgesehen gewesen. Im Zuge der Ermittlungen seien vergangene Woche zwei verdächtige Männer festgenommen worden. Sie sollen am Mittwoch dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Die Sicherheitsbehörden bestätigten den Bericht bisher nicht.

Gefahr so hoch wie nie

Stunden zuvor hatte Andrew Parker, Chef des britischen Geheimdiensts MI5, dem Londoner Kabinett berichtet, dass in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt neun Terrorattacken im Land verhindert worden seien. Details dazu nannte er jedoch nicht. Bereits im Oktober sprach Parker davon, dass die Terrorgefahr in Großbritannien so hoch wie nie zuvor sei. Es gebe einen „dramatischen Anstieg an Bedrohungen“. Triebfeder sei die „mörderische Strategie“ der Terrormiliz Islamischer Staat und ihre Online-Propaganda. Der Inlandsgeheimdienst führt derzeit 500 Ermittlungen durch, die 3000 Extremisten betreffen.

Das Königreich ist in diesem Jahr bereits fünfmal Ziel von Terroranschlägen in London und Manchester geworden. Insgesamt kamen dabei 36 Menschen, darunter auch Kinder, ums Leben.

Von RND/dpa

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