Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Bericht: BND liefert NSA jeden Monat große Mengen Metadaten
Nachrichten Politik Bericht: BND liefert NSA jeden Monat große Mengen Metadaten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:47 16.05.2015
Der BND soll der NSA bis zu 1,3 Milliarden Metadaten geliefert haben - pro Monat. Quelle: Arno Burgi
Anzeige
Berlin

Die Rohdaten würden über die BND-Abhörstation im bayrischen Bad Aibling an die NSA weitergeleitet, berichtete "Zeit Online" unter Berufung auf vertrauliche Akten. Die Daten von Deutschen würden zuvor ausgefiltert.

Metadaten umfassen nicht den Inhalt einer Kommunikation, also den Text einer E-Mail oder die Gespräche am Telefon. Sie zeigen etwa, wer wen anruft oder wie lange ein Gespräch dauert. Bei Telefonaten am Handy beinhalten Metadaten auch den Standort der Person. Massenhaft gesammelt ermöglichen sie eine Analyse von Netzwerken: Wer hat wann mit wem telefoniert?

Der deutsche Auslandsgeheimdienst soll den Amerikanern jahrelang möglicherweise unwissentlich geholfen haben, europäische Unternehmen und Politiker auszuforschen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Menschenrechtskommissar des Europarates, Nils Muiznieks, hält die Kontrolle der Geheimdienste in Deutschland für unzureichend. "Das Kontrollsystem muss gestärkt werden", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

16.05.2015

Anlässlich des 50. Jahrestags der bilateralen diplomatischen Beziehungen hat Israels früherer Botschafter in Deutschland, Avi Primor, die Deutschen zu einer kritischeren Haltung gegenüber seinem Land aufgefordert.

16.05.2015

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen will nach der SPD-Wahlschlappe nicht mehr als Regierungschef antreten. "Als Spitzenkandidat der SPD übernehme ich selbstverständlich Verantwortung für das enttäuschende Wahlergebnis für meine Partei", teilte er in einer Erklärung mit.

16.05.2015
Anzeige