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Politik Bericht: Haushalten drohen strengere Vorgaben für Schornsteine und Kamine
Nachrichten Politik Bericht: Haushalten drohen strengere Vorgaben für Schornsteine und Kamine
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15:08 01.02.2019
Rauch strömt aus Kaminen an einem kalten Wintermorgen: Um Luftverschmutzung zu verringern will Umweltministerin Svenja Schulze einem Medienbericht zufolge die Vorgaben für Holz- und Kohleheizungen verschärfen. Quelle: Jan Woitas/dpa
Berlin

Zur Minderung der Luftverschmutzung will Bundesumweltministerin Svenja Schulze nach einem Medienbericht die Bauvorgaben für Holz- und Kohleheizungen deutlich verschärfen. Eine neue Verordnung für kleine und mittlere Feuerungsanlagen sehe vor, dass Schornsteine auf Dächern künftig „firstnah angeordnet sein und den First um mindestens 40 Zentimeter überragen“, schreibt der „Focus“. Dies gelte für alle Eigenheime, deren Besitzer ab dem 1. Juli 2019 einen Kamin, einen Ofen, eine Holzpellet- oder Kohleheizung einbauen oder ersetzen lassen. Das Bundeskabinett wolle die Verordnung Anfang Februar beschließen.

Nach Schätzungen des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks seien davon etwa eine Million Haushalte betroffen, die ihre Feuerstätten bis 2025 wegen neuer Grenzwerte nachrüsten müssten, heißt es in dem Bericht weiter. „Für viele Haushalte sind die Vorgaben technisch nicht umsetzbar“, sagte Andreas Lücke, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizindustrie (BDH), dem Nachrichtenmagazin. Die Zusatzkosten für den Umbau schätzt der Verband auf bis zu 5000 Euro. Der Ausbau von neuen, emissionsarmen Holzheizungen und Öfen werde dadurch eher behindert, kritisierte Lücke.

Von RND/dpa

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