Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Birthler gibt Merkel einen Korb
Nachrichten Politik Birthler gibt Merkel einen Korb
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:23 18.11.2016
Marianne Birthler. Quelle: dpa
Berlin

Nach Berichten der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ hatte Angela Merkel mit Marianne Birthler ihre Kandidatin für das Bundespräsidentenamt gefunden. CSU-Chef Horst Seehofer soll mit der Entscheidung zufrieden gewesen sein. Auch die Grünen sollen sich hinter den Kulissen für Birthler ausgesprochen haben. Birthler hatte Merkel zunächst auch zugesagt.

Die frühere Grünen-Politikerin, die aktuell Beauftragte für Stasi-Unterlagen ist, hatte sich auf Anfrage der Bundeskanzlerin in der vergangenen Woche bereiterklärt, für das höchste Amt im Land zu kandidieren. Kurz darauf seien ihr aber Bedenken gekommen, ob sie dem Amt gewachsen sei.

Erst am Sonntagmorgen, wenige Stunden vor dem alles entscheidenden Treffen zwischen den Parteivorsitzenden der CDU, SPD und CSU, sagte Birthler der Kanzlerin laut „Spiegel“ ab.

Daraufhin fiel die Wahl auf einen gemeinsamen Kandidaten der Koalition: Außenminister Frank-Walter-Steinmeier (SPD).

Von RND/fw

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Flucht vor Erdogan? Die Zahl der in Deutschland asylsuchenden Türken ist einem Bericht zufolge stark gestiegen: Von Januar bis Oktober hätten 4437 Menschen aus der Türkei einen Asylantrag in Deutschland gestellt.

18.11.2016
Politik Angebliche Gülen-Anhänger - Türkei nimmt Wissenschaftler fest

Türkische Behörden haben Haftbefehle gegen 103 Wissenschaftler der Technischen Universität Yildiz verhängt. Bei einer nächtlichen Razzia in Istanbul seien bereits 73 von ihnen festgenommen worden.

18.11.2016

Der designierte US-Präsident Donald Trump arbeitet mit Hochdruck an der Zusammenstallung seines Teams. Der umstrittene General i.R. Michael Flynn könnte ihn in Fragen nationaler Sicherheit beraten – Gingrich hingegen erteilte Trump eine Absage.

18.11.2016