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Brigitte Macron wird nicht „First Lady“

Nach öffentlichem Protest Brigitte Macron wird nicht „First Lady“

Der Élysée-Palast hat Pläne zurückgezogen, die Brigitte Macron die Privilegien einer „First Lady“ einräumen wollten. Der Grund: 280.000 Menschen hatten dagegen protestiert.

Im Fokus der Öffentlichkeit: Präsidentengattin Brigitte Macron und ihre Rolle.

Quelle: dpa

Paris. Der Élyséepalast, Frankreichs wichtigste Machtzentrale, verfolgt nicht länger das Anliegen, Brigitte Macron zu einer echten „First Lady“ zu machen. Die Pläne wurden zurückgezogen, nachdem Hunderttausende Menschen dagegen protestiert hatten: Eine Petition hatte 280.000 Unterschriften gegen ein Extrabudget für Brigitte Macron gesammelt.

Bisher gibt es einen solchen Status in Frankreich nämlich offiziell nicht. Außerdem hatte Macron während des Wahlkampfs versprochen, dass seine Frau nicht aus öffentlichen Geldern bezahlt werden würde. Angesichts des Protests sieht sich der Elysée-Palast nun laut Informationen von CNN sogar genötigt eine „Transparenz-Charta“ aufzusetzen, um die Rolle von Brigitte Macron darzulegen.

Brigitte Macron bekommt jeden Tag 200 Briefe

Die Pläne Macrons stoßen auch deswegen auf Widerstand, weil Präsident Macron derzeit ein Gesetz vorbereitet, dass Abgeordneten die Beschäftigung von Familienangehörigen verbieten soll. Laut dem „Gesetz zur Moralisierung der Öffentlichen Politik“ wird außerdem das Gehalt der Abgeordneten gekürzt, und persönliche Ausgaben müssen besser belegt werden.

Regierungssprecher Christophe Castaner versicherte, Brigitte Macron werde kein Gehalt bekommen, die Verfassung solle nicht geändert werden. Die Frau des Präsidenten erhalte jeden Tag mehr als 200 Briefe. Sie hat nach ergänzenden Angaben mehrere Mitarbeiter und Leibwächter.

Termine mit Bono und Rihanna

Macron, der drei Monate nach Amtsantritt mit fallenden Umfragewerten konfrontiert ist, war schon im Wahlkampf gemeinsam mit seiner Frau aufgetreten. Nach dem Einzug des Paars in den Élyséepalast war die frühere Französisch- und Lateinlehrerin bei mehreren offiziellen Terminen zu sehen, unter anderem bei den Besuchen des U2-Sängers Bono oder der R&B-Sängerin Rihanna.

Von RND/aks/dpa

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