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21:51 03.04.2017
Der eRadschnellweg in Göttingen. Quelle: dpa
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Mannheim

Der Bund will besondere Fahrradschnellwege für tägliche Fahrten etwa zur Arbeit, Schule oder Uni mit 25 Millionen Euro unterstützen. “Erstmals fördert der Bund im Jahr 2017 besondere Radschnellwege mit zusätzlichen 25 Millionen Euro“, sagte Verkehrs-Staatssekretär Norbert Barthle. Das seien “kleine Fahrradautobahnen“, auf denen Pendler „ohne Ampeln und Kreuzungsverkehr“ fahren könnten. „Um den Fahrradverkehr weiter zu fördern, hat der Bund seine Mittel für Radwege von 60 auf 100 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt“, sagte Barthle.

Kritik vom Steuerzahlerbund

Das Vorhaben ist umstritten. Der Bund der Steuerzahler kritisierte, es handele sich dabei um eine verfehlte Förderung. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) nannte den Schritt unzureichend. Barthle wies die Kritik zurück. „Die Investition ist ein sehr guter Weg, den Radverkehr weiter zu unterstützen“, sagte er am Montag beim Nationalen Radverkehrskongress in Mannheim. Schnellwege seien „kleine Fahrradautobahnen“ ohne Gegenverkehr und Ampel.

„In Göttingen wird eine solche fünf Kilometer lange Strecke zwischen Universität und Bahnhof von Tausenden gut angenommen“, sagte Barthle. Die ADFC-Vertreterin Kathleen Lumma kritisierte im Radioprogramm SWR Aktuell, bundesweit sei die Summe von 25 Millionen Euro in diesem Jahr deutlich zu wenig für alle Ballungsräume. Der Steuerzahlerbund hatte bereits vor gut einer Woche kritisiert, solche Radschnellwege seien Sache der Länder und Kommunen, Subventionen des Bundes seien daher fehl am Platz.

Von dpa/RND

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