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Politik Clinton gibt FBI Mitschuld für Niederlage
Nachrichten Politik Clinton gibt FBI Mitschuld für Niederlage
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22:05 12.11.2016
Hillary Clinton und ihr Mann Bill (Archivbild vom 9. November) Quelle: ABACA POOL
New York

Dem Sender CNN zufolge sagte sie in einer Telefonkonferenz mit Wahlkampfspendern, der Chef der Bundespolizei habe ihr einen „Doppelschlag“ verpasst, indem er am 29. Oktober die Einleitung neuer Untersuchungen publik gemacht und dann am Sonntag vor der Wahl plötzlich bekanntgegeben habe, dass nichts Belastendes gefunden worden sei.

Clinton: Das war zu viel

CNN berief sich dabei auf Angaben eines Teilnehmers der Telefonkonferenz. Demnach sagte Clinton, der erste Schritt habe den Schwung gestoppt, den sie nach drei TV-Debatten und der Veröffentlichung des Skandalvideos mit vulgären Äußerungen ihres Wahlgegners Donald Trump gewonnen habe. Der zweite habe Trump-Befürworter schlicht befeuert und zugleich keine der noch unentschiedenen Wähler überzeugt, die ihr zugeneigt hätten. Zusammen sei das „zu viel“ gewesen, um es zu überwinden.

Sie räumte den Angaben zufolge aber ein, dass es andere Gegenwinde im Wahlkampf gegeben habe, die nicht „angemessen bekämpft“ worden seien. Die E-Mail-Affäre drehte sich darum, dass Clinton in ihrer Zeit als Außenministerin einen privaten Server auch für dienstliche Korrespondenzen benutzt hatte.

In der Telefonkonferenz hatte Clinton außerdem gesagt, dass die vergangenen Tage „sehr, sehr hart“ waren. Sie rief zugleich dazu auf, „wieder rauszugehen“ und weiter „für die Anliegen zu kämpfen, die wir unterstützen“.

Von afp/RND

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