Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Datenschützerin warnt vor Fitness-Apps bei Krankenkassen
Nachrichten Politik Datenschützerin warnt vor Fitness-Apps bei Krankenkassen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:40 16.07.2015
Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Andrea Voßhoff. Quelle: Wolfgang Kumm/Archiv
Anzeige
Berlin

n. Auch andere Handy-Apps können Daten über Gesundheit, Essverhalten oder Herzfrequenz sammeln. Immer mehr Krankenkassen wollten solche Apps einsetzen.

Voßhoff warnte Nutzer, nicht unbedacht Informationen preiszugeben. "Allen Anwendern, die Fitness-Apps freiwillig herunterladen, rate ich, nicht unbedacht mit ihren sensiblen Gesundheitsdaten umzugehen und die kurzfristigen finanziellen Vorteile, welche die Datenoffenbarung vielleicht mit sich bringt, gegen die langfristigen Gefahren abzuwägen", erklärte sie am Donnerstag.

Für gesetzliche Krankenkassen gebe es enge Schranken für das Sammeln solcher Gesundheitsdaten. "Der Gesetzgeber sollte erwägen, diesen Schutz auch den Versicherten privater Kassen zu gewähren", forderte die Datenschutzbeauftragte.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Vor knapp zwei Wochen erteilten die Griechen dem verhassten Sparkurs eine Abfuhr. Ihr „Nein“ bei der Volksabstimmung brüskierte die Gläubiger. Nun rollen doch neue Reformen auf das geplagte Land zu - auf den Straßen kommt es zu Ausschreitungen.

15.07.2015

Auf ein Flüchtlingsheim in Böhlen bei Leipzig ist am vergangenen Wochenende geschossen worden - gleich in zwei Nächten hintereinander. Eine Fensterscheibe und Teile der Fassadenverglasung gingen zu Bruch.

15.07.2015

Kinder und Jugendliche, die als Flüchtlinge alleine nach Deutschland kommen, sollen künftig im gesamten Bundesgebiet verteilt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf aus dem Haus von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) vor, den das Kabinett beschlossen hat.

15.07.2015
Anzeige