Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
De Maizière: Merkel nicht verantwortlich für AfD-Aufstieg

Parteien De Maizière: Merkel nicht verantwortlich für AfD-Aufstieg

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat einen Zusammenhang zwischen der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Aufstieg der AfD zurückgewiesen.

Voriger Artikel
SPD gewinnt in Mecklenburg-Vorpommern – AfD zweitstärkste Kraft
Nächster Artikel
Flüchtlingszuzug hat Leben der wenigsten Deutschen verändert

Ein Anhänger der AfD bei einer Kundgebung zum Abschluss des Wahlkampfs in Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: Jens Büttner

Berlin. "Das halte ich für abwegig", sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag".

"Wir erleben in ganz Europa den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien. Deutschland bildete lange die Ausnahme. Die Flüchtlingskrise war nicht die Ursache dafür, dass auch hier die Rechtspopulisten Aufwind bekommen haben."

De Maizière vertrat die Ansicht, hinter dieser Entwicklung steckten weniger einzelne politische Entscheidungen als das Unbehagen mancher mit der Globalisierung und Moderne insgesamt. "Bei einigen Kräften der AfD sehe ich eine Sehnsucht nach einer angeblich heilen Welt der westdeutschen Bundesrepublik, die es aber so nie gegeben hat", sagte er. "Und Skepsis gegenüber der Westbindung, gegenüber der EU und eine besondere Nähe zu Putin war nie Politik der CDU!"

Zur Frage, ob Merkel erneut als Kanzlerkandidatin antreten sollte, wollte sich de Maizière nicht äußern. "Ich arbeite mit der Kanzlerin sehr eng zusammen. Und ich weiß, dass sie in solchen Fragen Ratschläge von außen nicht gern hört", sagte er. "Meine Meinung können Sie sich vorstellen."

Derweil sieht eine weitere Umfrage die AfD als drittstärkste Kraft auf Bundesebene. Im für die "Bild am Sonntag" erhobenen Emnid-Sonntagstrend liegen CDU/CSU (unverändert 34 Prozent) und SPD (23 Prozent, plus 1 Punkt) zwar weiterhin mit großem Abstand vorne. Die Alternative für Deutschland gewinnt jedoch einen Zähler und liegt nun mit 12 Prozent einen Zähler vor den Grünen mit 11 Prozent (minus 1). Die Linke büßt einen Punkt ein und kommt nur noch auf 9 Prozent, die FDP verbessert sich um einen Zähler auf 6 Prozent.

Auch in den Umfragen anderer Institute hatte die AfD in der Vergangenheit schon mehrfach den dritten Rang belegt. Aktuell stufen etwa Infratest dimap und Insa/YouGov die Alternative für Deutschland ebenfalls als drittstärkste Kraft ein.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Hier finden Sie Infos und Fotos vom Leipziger Opernball 2017 unter dem Motto „Moskauer Nächte“ mehr

  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr