Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Doch keine Waffenfunde bei „linksunten“-Razzia
Nachrichten Politik Doch keine Waffenfunde bei „linksunten“-Razzia
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:42 27.08.2017
Gegen das Verbot von „linksunten.indymedia.org“ und die damit verbundene Razzia gab es am 26. August in Freiburg eine Demonstration. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Auf Nachfrage von netzpolitik.org habe das Innenministerium mitgeteilt, man habe bei den Verdächtigen „keine gefährlichen Gegenstände gefunden. Bei der Pressekonferenz am 25. August hatte Innenminister Thomas de Maizière noch von beschlagnahmten Waffen gesprochen. Das hatten auch wir so berichtet.

Der Besitz der vom Stuttgarter Landeskriminalamt präsentierten Gegenstände wie Sprühdosen, Handschuhen, Messern und Schlagstöcken sei in den meisten Fällen nicht strafbar und kein Beleg für die Gewaltbereitschaft der Administratoren von „linksunten.indymedia.org“, so netzpolitik.org. Zudem stammten sämtliche Funde nicht aus durchsuchten Privatwohnungen, sondern aus einem autonomen Freiburger Kulturzentrum, der KTS.

Das Hauptstadtstudio des Deutschlandradio meldete zudem auf Twitter, dass zwei der drei Freiburger Verdächtigen Journalisten seien. Sie hätten auf der Liste jener 32 Personen gestanden, denen das Bundespresseamt während des G-20-Gipfels in Hamburg nachträglich die Akkreditierung entzogen hatte. Unterdessen ist die „linksunten.indymedia.org“-Seite wieder offline, nachdem sie gestern eine baldige Rückkehr ins Netz angekündigt hatte.

Von RND/dk

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

An diesem Montag beraten vier große EU-Staaten darüber, wie sie die irreguläre Migration nach Europa möglichst schon in Afrika stoppen können. Gleichzeitig will man den eigenen humanitären Anspruch nicht aufgeben. Das ist schwierig.

27.08.2017

Während des G20-Gipfels wurde Hamburg von einer Welle der Gewalt erschüttert. Über die Täter und mögliche Fehler der Polizei ist seitdem viel spekuliert worden. Nun sollen Gerichte und ein Sonderausschuss die Fakten ans Licht bringen.

27.08.2017

Barack Obama arbeitet am Bau seiner Präsidentenbibliothek. Das Millionenprojekt des früheren US-Präsidenten soll den Süden Chicagos wiederbeleben und Tausende Jobs schaffen. Während Anwohner sich viel davon erhoffen, bleiben andere skeptisch.

27.08.2017
Anzeige