Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Donald Trumps berühmtester Groupie
Nachrichten Politik Donald Trumps berühmtester Groupie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:54 13.12.2016
Er wollte nur ein Foto machen, sagte Kanye West (r.) nach seinem Treffen mit Donald Trump. Quelle: dpa
Anzeige
Washington

Donald Trump hat sich überraschend mit dem Rapper Kanye West (39) getroffen. Beide erschienen am Dienstag in der Lobby des Trump-Towers in New York, wo der künftige Präsident gerade sein Kabinett zusammenstellt. Als Reporter Trump fragten, worüber sie sich unterhalten hätten, antwortete der 70-Jährige: „Das Leben. Wir haben über das Leben diskutiert.“

Trump und Kanye „schon lange befreundet“

West sei ein guter Mann, mit dem er schon lange befreundet sei, fügte Trump hinzu. Der Rapper erklärte, er sei gekommen, um ein Foto zu machen.

Doch vielleicht hatte das Treffen auch einen anderen Hintergrund, als nur über das Leben zu plaudern. Trump sucht nämlich noch nach einem Künstler, der bei seinem Amtsantritt im Januar singt. Doch auf diese und weitere Fragen der Reporter gingen die kontroversen Persönlichkeiten jedoch nicht ein.

Kanye West und die Politik

Immer wieder gerät der Künstler wegen seiner exzentrischen Auftritte und Äußerungen in den Focus der Medien. 2015 verkündete er seine Präsidentschaftskandidatur für 2020 bei den MTV Video Music Awards.

Und wegen seiner Nähe zu Trump wurde er bereits von seinen Fans kritisiert. Bei einem Auftritt im November bekannte er sich zum künftigen US-Präsidenten: „Ich hätte Trump gewählt“, offenbarte damals der Rapper. Die Menge buhte ihn aus, Kanye West musste das Konzert schließlich abbrechen. Es folgen weitere Schlagzeilen: West brach seine Welttournee ab und wurde wegen Erschöpfungsanzeichen und Schlafmangels in ein Krankenhaus in Los Angeles gebracht.

„Wir sehen uns bald“

Das Treffen im Trump-Tower war eines der ersten nach dem Klinikaufenthalt. Beide scherzten und wirkten entspannt. „Pass auf dich auf, wir sehen uns bald“, verabschiedete sich Trump vom Rapper.

Von RND/dpa/abr

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Politik Russlands UN-Botschafter - Kämpfe in Ost-Aleppo sind beendet

Die Kampfhandlungen im Osten der syrischen Metropole Aleppo sind nach Aussage des russischen UN-Botschafters Witali Tschurkin beendet. Das syrische Militär habe seine Einsätze gestoppt, um den bewaffneten Aufständischen und ihren Familien die Flucht aus der Stadt zu ermöglichen. Die Stadt wird evakuiert.

13.12.2016

Die Europäische Union zieht erstmals konkrete Konsequenzen aus den Ereignissen nach dem Putschversuch in der Türkei: Die Beitrittsgespräche sollen vorerst nicht ausgeweitet werden, hieß es am Dienstag aus Brüssel.

13.12.2016

Üble Beschimpfungen muss der Bocholter SPD-Chef schon seit längerem ertragen. Doch jetzt richten sich die Hassmails auch gegen seine Partnerin und die kleine Tochter. Für Thomas Purwin ist damit „eine Grenze überschritten“. Der SPDler zieht die Konsequenzen – und tritt zurück.

13.12.2016
Anzeige