Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Fahimi hört auf: Gabriel sucht sich neue SPD-Generalsekretärin

Parteien Fahimi hört auf: Gabriel sucht sich neue SPD-Generalsekretärin

Es knirschte schon lange zwischen SPD-Chef Gabriel und seiner Generälin Fahimi: Nun zieht die Ex-Gewerkschafterin zurück und wechselt zu Arbeitsministerin Nahles. Gabriel will bei der Parteiarbeit wieder eine Frau an seiner Seite.

Voriger Artikel
NRW kauft weitere Steuer-CD
Nächster Artikel
SPD will dezentrale Registrierungszentren statt "Transitzonen"

Will nich mehr kandidieren: Yasmin Fahimi.

Quelle: Inga Kjer/Archiv

Berlin. Paukenschlag bei der SPD sechs Wochen vor dem Parteitag: Generalsekretärin Yasmin Fahimi gibt das Amt auf und wechselt als Staatssekretärin zu Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD).

Parteichef Sigmar Gabriel kündigte in Berlin während eines Treffens der SPD-Spitze an, er werde dem Parteitag Mitte Dezember wieder eine Frau als Nachfolgerin vorschlagen. Das Verhältnis zwischen Gabriel und Ex-Gewerkschafterin Fahimi galt seit langem als angespannt. Gabriel sagte, die SPD verliere eine "engagierte Generalsekretärin" und gewinne eine "fachlich exzellente Staatssekretärin". 

In der Partei wurden mehrere Frauen als mögliche Nachfolgerinnen genannt, darunter die Vizechefin der Bundestagsfraktion, Eva Högl aus Berlin, ihre Amtskollegin Carola Reimann aus Braunschweig oder die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen. Erfahrungsgemäß werden es selten diejenigen, über die zuerst spekuliert wird.

Aus Parteikreisen hieß es, für eine Festlegung sei es noch zu früh. Fahimis Entscheidung, nicht wieder zu kandidieren und zum neuen Jahr bei Nahles anzufangen, sei erst am Mittwoch gefallen. Im Ministerium wird der Job frei, weil der Spitzenbeamte Jörg Asmussen zur Staatsbank KfW wechselt. 

Fahimi (47) war Ende Januar 2014 als Nachfolgerin von Nahles Generalsekretärin der SPD geworden. Die Personalie galt seinerzeit als Überraschung, da die Gewerkschafterin keine bundespolitische Erfahrung vorzuweisen hatte. Die Chemikerin kam von der IG Bergbau, Chemie, Energie und hatte von Beginn an mit Kritik zu kämpfen, weil viele ihr das Amt nicht zutrauten. Privat ist Fahimi mit IGBCE-Chef Michael Vassiliades liiert. 

Bei der Sitzung der SPD-Spitze wollte Gabriel erstmals seinen Vorschlag für das Personaltableau machen, das im Dezember vom Parteitag in Berlin bestätigt werden soll. Derzeit hat Gabriel sechs Stellvertreter: Olaf Scholz, Hannelore Kraft, Thorsten Schäfer-Gümbel, Manuela Schwesig, Ralf Stegner und Aydan Özoguz. Bei dieser Besetzung könnte es bleiben. 

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr