Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Forderung nach zentraler Haftanstalt für Terrorverdächtige
Nachrichten Politik Forderung nach zentraler Haftanstalt für Terrorverdächtige
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:16 15.10.2016
Seinen sächsischen Kollegen (im Bild deren Uniform) macht VNSB-Chef Uwe Oelkers im Fall al-Bakr keinen Vorwurf: „Sie haben alles gemacht, was möglich war.“ Quelle: dpa
Anzeige
Osnabrück/Leipzig

„Es kann nicht sein, dass potenzielle Terroristen in regulären Gefängnissen untergebracht werden“, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Uwe Oelkers, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Die Anstalten seien im Zweifelsfall nicht dafür geeignet. „Eine zentrale Inhaftierung in der Nähe der zuständigen Bundesanwaltschaft ist die sinnvollste Lösung“, betonte Oelkers.

Der Gewerkschaftsvorsitzende verteidigte ferner die Arbeit seiner Kollegen in Sachsen, wo sich in der JVA Leipzig am Mittwoch der Terrorverdächtige Dschaber al-Bakr erhängt hatte. „Die Angestellten haben alles gemacht, was möglich war“, meint Oelkers. „Ihnen ist kein Vorwurf zu machen.“

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein US-Geheimdienst hat einem Medienbericht zufolge einen entscheidenden Hinweis auf den Terrorverdächtigen Jaber al-Bakr geliefert. Der 22-Jährige soll einen großen Berliner Flughafen als mögliches Anschlagsziel ausgespäht haben.

15.10.2016
Politik Terrorist spähte Anschlagsziel aus - Al-Bakr radikalisierte sich in Deutschland

Dschaber al-Bakr hat sich erst in Deutschland islamistisch radikalisiert. Das jedenfalls behauptet sein Bruder. Auch soll er bereits sein mutmaßliches Anschlagsziel ausgespäht haben.

14.10.2016

Endlich gibt es eine passende Antwort auf Donald Trump. Sie kommt weder von Hillary Clinton noch von einem anderen Politiker. Es ist Michelle Obama, die dem Geschäftsmann ein leidenschaftliches „Genug ist genug“ entgegen schleudert.

14.10.2016
Anzeige