Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Frankreichs Élysée-Kandidaten streiten über Europa
Nachrichten Politik Frankreichs Élysée-Kandidaten streiten über Europa
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:44 04.04.2017
Die französischen Präsidentschaftskandidaten (von links): Jean-Luc Melenchon, Francois Fillon, Jean Lassalle, Nathalie Arthaud, Marine Le Pen, Benoit Hamon, Jacques Cheminade, Nicolas Dupont-Aignan, Emmanuel Macron and Francois Asselineau . Quelle: AP
Anzeige
Paris

Der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon forderte am Dienstagabend einen Ausstieg Frankreichs aus den europäischen Verträgen, die Rechtspopulistin Marine Le Pen erneuerte ihre Forderung nach einem Referendum über den Austritt aus der EU. Sie sprach sich für einen „intelligenten Protektionismus“ aus, um die wirtschaftlichen Interessen Frankreichs zu verteidigen: „Die Freihandelsabkommen werden uns töten“, sagte sie.

Der als Favorit gehandelte Sozialliberale Emmanuel Macron und der Konservative François Fillon verteidigten dagegen Frankreichs Platz in der Europäischen Union. „Wir brauchen Europa, um uns zu beschützen“, sagte Fillon. Die EU müsse sich aber auf bestimmte strategische Ziele konzentrieren.

In der Debatte der Sender BFMTV und CNews trafen erstmals alle elf Präsidentschaftskandidaten aufeinander. Die erste Runde der Wahl findet am 23. April statt, die Stichwahl zwischen den zwei stärksten Kandidaten am 7. Mai. Umfragen erwarten derzeit ein Duell zwischen Macron und Le Pen, für das Macron deutlich vorne liegt.

Von RND/dpa

Politik Kommentar zur Illumination des Brandenburger Tors - Ein Zeichen von Volk zu Volk

Britische Medien nannten das Bild aus Berlin „stunning“, atemberaubend. Nach dem Terroranschlag in London am 23. März erstrahlte das Brandenburger Tor abends in den Farben der britischen Flagge. Das gleiche Signal hätte Berlin am 3. April auch den Russen senden können. Dass es auch anders geht, zeigte am Abend Dresden.

04.04.2017

Kommt eine europäische Allianz gegen die umstrittene Pkw-Maut in Deutschland zustande? Vier Staaten wollen zumindest darüber beraten. Die Kanzlerin löst mit einer Verteidigung der Maut Verwunderung aus.

04.04.2017

Nach vielen Terroranschlägen drückte Berlin zuletzt sein Mitgefühl aus: Das Brandenburger Tor wurde jeweils in den Nationalfarben angestrahlt. Nach dem Anschlag am Montag in Russland verzichtete die Stadt darauf und erntete dafür Kritik. Mangelt es an Solidarität mit den russischen Opfern? Der Senat weist dies zurück.

04.04.2017
Anzeige