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Politik Gauck: Wir bleiben gelassenen Mutes
Nachrichten Politik Gauck: Wir bleiben gelassenen Mutes
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15:09 18.01.2017
Bundespräsident Joachim Gauck hält am Mittwoch seine Abschlussrede.  Quelle: imago
Berlin

Am 12. Februar wählt die Bundesversammlung einen neuen Bundespräsidenten. Gauck, der in der nächsten Woche 77 Jahre alt wird, wollte nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren. Am Mittwoch hält er im Bundestag seine Abschiedsrede.

  • 18.01.17 14:10
  • 18.01.17 10:56
  • 18.01.17 10:54
    Es folgt eine Interpretation der "Ode an die Freude" aus Beethovens Sinfonie No. 9.
  • 18.01.17 10:54
    Gauck schließt damit, dass wir unsere Werte verteidigen werden. Dann verlässt er unter großem Applaus die Bühne. Es spielt zum Abschluss noch einmal das Ensemble Olivinn.
  • 18.01.17 10:52
    "Wir bleiben Deutsche als Europäer. Wir fliehen nicht aus der Verantwortung."
  • 18.01.17 10:52
    "Wir bleiben gelassenen Mutes. Wir lassen uns das Vertrauen zu uns selbst und unserer Demokratie nicht nehmen."
  • 18.01.17 10:51
    Gauck warnt vor "Verharren in einer politischen Warteschleife, bis andere mit anderen Werten Hand an unsere Freiheit legen."
  • 18.01.17 10:50
  • 18.01.17 10:49
    "Die Beistandspflicht der NATO gilt ohne Abstufung."
  • 18.01.17 10:48
    Gauck unterstützt in Deutschland verstärkte Verteidigungsmaßnahmen.
  • 18.01.17 10:47
    „Gemessen an den Herausforderungen unserer Zeit und an unseren Möglichkeiten könnten und sollten wir deutlich mehr tun.“
  • 18.01.17 10:47
  • 18.01.17 10:46
    "Deutschland und die EU können zusehen und Schadensbegrenzung betreiben. Deutschland kann auch mehr Gestaltungswillen als bisher aufbringen. Wir müssen mehr tun, um Konflikten vorzubeugen und Gegener abzuschrecken"
  • 18.01.17 10:45
    "Wir müssen uns fragen, ob wir moralisch abstumpfen."
  • 18.01.17 10:43
    "Deutschland kann sich nicht zur Insel machen, kann sich nicht ins Nationale zurückziehen."
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 „Kann ein verbrecherischer Fanatismus in Deutschland wie in anderen Teilen der Welt weiter friedliche Menschen bedrohen, einschüchtern und ermorden?“, fragte Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Antrittsrede am 23. März 2012 im Bundestag. Auch vor knapp fünf Jahren waren die Folgen islamistischen Terrors ein präsentes Thema. Hier können Sie die Vereidigung und die anschließende Rede noch einmal in voller Länge anschauen.

Heute kennen wir die Antwort auf Gauks Frage: Ja, verbrecherischer Fanatismus kann in Deutschland Menschen ermorden. Am 19. Dezember starben bei einem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt zwölf Menschen. Wie sich Deutschland seit seinem Antritt verändert hat, wird Gauck in seiner Abschlussrede unter dem Motto „Wie soll es aussehen, unser Land?“ am Mittwoch zusammenfassen.

Gauck würdigte damals kurz nach seiner Vereidigung die demokratische Entwicklung Deutschlands und ging bereits auf die Veränderung der Gesellschaft durch Zuwanderung ein.

Von RND/are/epd