Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Gauck: Wir bleiben gelassenen Mutes
Nachrichten Politik Gauck: Wir bleiben gelassenen Mutes
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:09 18.01.2017
Bundespräsident Joachim Gauck hält am Mittwoch seine Abschlussrede.  Quelle: imago
Anzeige
Berlin

Am 12. Februar wählt die Bundesversammlung einen neuen Bundespräsidenten. Gauck, der in der nächsten Woche 77 Jahre alt wird, wollte nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren. Am Mittwoch hält er im Bundestag seine Abschiedsrede.

 „Kann ein verbrecherischer Fanatismus in Deutschland wie in anderen Teilen der Welt weiter friedliche Menschen bedrohen, einschüchtern und ermorden?“, fragte Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Antrittsrede am 23. März 2012 im Bundestag. Auch vor knapp fünf Jahren waren die Folgen islamistischen Terrors ein präsentes Thema. Hier können Sie die Vereidigung und die anschließende Rede noch einmal in voller Länge anschauen.

Heute kennen wir die Antwort auf Gauks Frage: Ja, verbrecherischer Fanatismus kann in Deutschland Menschen ermorden. Am 19. Dezember starben bei einem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt zwölf Menschen. Wie sich Deutschland seit seinem Antritt verändert hat, wird Gauck in seiner Abschlussrede unter dem Motto „Wie soll es aussehen, unser Land?“ am Mittwoch zusammenfassen.

Gauck würdigte damals kurz nach seiner Vereidigung die demokratische Entwicklung Deutschlands und ging bereits auf die Veränderung der Gesellschaft durch Zuwanderung ein.

Von RND/are/epd

Anzeige