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Gewerkschaft: Polizei auf Hogesa-Demo gut vorbereitet

Demonstrationen Gewerkschaft: Polizei auf Hogesa-Demo gut vorbereitet

Köln steht nach Einschätzung der Polizei vor einem "sehr schweren Sonntag". Hooligans und Rechtsextremisten wollen demonstrieren.  Erinnerungen an die "Hogesa"-Krawalle im Vorjahr kommen hoch.

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Demo in Köln vor einem Jahr: Nach den schweren Krawallen bei einer Kundgebung von Hooligans und Rechtsextremisten rechnet die Polizei auch bei der Neuauflage mit Ausschreitungen.

Quelle: Caroline Seidel/Archiv

Düsseldorf. Mit rund 3500 Beamten will die Polizei am Sonntag Ausschreitungen bei der in Köln geplanten "Hogesa"-Kundgebung verhindern.

"Wir werden Unterstützung aus fünf, sechs Bundesländern, von der Bundespolizei bekommen", sagte Arnold Plickert, Chef der Gewerkschaft der Polizei in NRW, am Samstag im WDR. Vor einem Jahr hätten 4800 "absolut gewaltbereite und alkoholisierte Hooligans" 600 Polizisten gegenübergestanden. "Für morgen sieht das etwas anders aus."

Im vergangenen Oktober hatte es in Köln bei einer Demonstration der Gruppe "Hooligans gegen Salafisten" (Hogesa) Straßenschlachten und Krawalle gegeben. Dabei waren rund 50 Polizisten verletzt worden.

Es sei fraglich, ob tatsächlich wie von den Anmeldern erwartet über 20 000 Teilnehmer kämen, meinte Plickert. Die Hogesa-Organisation habe sich totgelaufen. Die Organisation habe keine Führungsstrukturen ausgebildet. "Die Hooligans lassen sich nicht zusammenfassen - weil der Essener, der Schalker und der Dortmunder, die sind eher verfeindet." Die Anmelder kämen alle aus dem rechten Bereich. "Die versuchen, die neue politische Situation auszunutzen", sagte Plickert.

dpa

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