Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Gröhe: Deutschland braucht medizinische Spitzenforschung

Gesundheit Gröhe: Deutschland braucht medizinische Spitzenforschung

Deutschland braucht nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) eine starke Spitzenforschung in der Medizin. "Gott sei Dank haben wir sie.

Voriger Artikel
De Maizière will Leistungen für Asylbewerber überprüfen
Nächster Artikel
Nach Feuer bei Nazi-Gegnern: Polizei findet Brandbeschleuniger

Fordert mehr medizinische Spitzenforschung in Deutschland: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Quelle: Wolfgang Kumm

Marburg/Köln. Ich bin darauf stolz", sagte Gröhe während seiner dreitägigen Sommerreise, die zu Ende ging. Der Anspruch in Deutschland, Spitzenmedizin müsse allen Menschen zur Verfügung stehen, egal was sie verdienen, sei einzigartig.

"Was Menschen brauchen, wird ihnen unabhängig von Einkommen zur Verfügung gestellt", sagte Gröhe weiter. Doch angesichts des medizinischen Fortschritts werde es immer schwieriger, diesem Versorgungsanspruch gerecht zu werden. Daher müsse auch die Frage gestellt werden, ob im Einzellfall die teurere medizinische Versorgung wirklich einen Zugewinn bringe.

In der Grundmedikation etwa müsse auch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten werden. Falls möglich sollte man dort auf billigere Generika (Nachahmerprodukte) zurückgreifen. Wenn man aber mit einem teuren Medikament eine Lebertransplantation vermeiden könne, dann seien auch 50 000 Euro für eine medikamentöse Therapie zu rechtfertigen, sagte Gröhe offenbar in Anspielung auf das sehr wirksame, aber sehr teure Hepatitis C-Präparat Sovaldi.

Gröhe beklagte, dass deutsche medizinische Spitzentechnik etwa in der Debatte um Sterbehilfe "fast verächtlich" als Apparatemedizin abgetan werde. Der Minister hatte auf seiner Reise zuvor eine Unfallklinik in Berlin sowie das Universitätsklinikum Gießen Marburg besucht.

In Marburg informierte er sich über die Klinik für Neurologie, die sich auf dem Gebiet der Demenz- und Parkinsonforschung einen Namen machte, sowie über das dortige Ionenstrahl-Krebstherapiezentrum, eines der wenigen Behandlungszentren dieser Art weltweit.

Gröhe ließ erkennen, dass die Bundesregierung derartige hoch innovative Forschungseinrichtungen mehr fördern wolle. Er arbeite gut mit Forschungsministerin Johanna Wanka (CDU) gut zusammen, sagte Gröhe. Allerdings dürfe Gesundheitsforschung kein Selbstzweck sein. Sie müsse konsequent an der Versorgung der Patienten orientiert sein.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • Erdbeer-Karte

    Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Wollen Sie die süßen Früchte selber pflücken oder lokal kaufen? Wir verraten Ihnen, wo Sie Erdbeeren bekommen. Außerdem... mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Die XL - Leipzigs neue Straßenbahn
    Malaktion

    Erfahren Sie im Special zur neuen XL-Bahn der Leipziger Verkehrsbetriebe alle interessanten Neuigkeiten - Termine, Events und Informationen zu den... mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr