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Politik Großbritannien lehnt Verhandlung im Fall Assange ab
Nachrichten Politik Großbritannien lehnt Verhandlung im Fall Assange ab
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10:24 25.02.2018
Wikileaks-Gründer Julian Assange sitzt seit fast sechs Jahren im ecuadorianischen Botschaftsasyl in London fest. Quelle: dpa
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Quito

Julian Assange, Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, sitzt seit fast sechs Jahren im ecuadorianischen Botschaftsasyl in London fest. Er befürchtet, nach Verlassen des Gebäudes festgenommen und an die USA ausgeliefert zu werden, die in ihm einen Verräter sehen.

Für eine Verhandlung brauche es zwei Parteien, sagte Außenministerin María Fernanda Espinosa am Freitagabend (Ortszeit) in Quito. „Ecuador war gewillt, die andere Seite nicht unbedingt.“ Ihre Regierung werde dem Enthüllungsaktivisten weiterhin Schutz gewähren. Die USA machen Assange für die Veröffentlichung brisanter Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak über Wikileaks verantwortlich.

Mitte Februar hatte ein britisches Gericht den Haftbefehl gegen Assange bestätigt. Als der Australier 2012 in die Botschaft flüchtete, lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Diese Ermittlungen wurden zwar im Mai 2017 eingestellt. Die britischen Behörden wollen Assange aber nun wegen Verletzung von Kautionsauflagen festnehmen.

Von dpa/RND

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