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Nachrichten Politik Große Sorge vor Gewalt gegen Asylbewerber
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14:52 14.03.2016
Regelmäßig brennen Flüchtlingsheime und im Netz finden sich immer mehr rechte Parolen. Das macht vielen Menschen Angst. Quelle: Roland Halkasch/Archiv
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Hamburg

An erster Stelle nannten 83 Prozent die Angriffe auf Flüchtlingsheime und rassistische Gewalt. Dahinter folgte der Zulauf zu rechtsextremen Gruppen mit 77 Prozent.

Dagegen wurde die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber von 52 Prozent der Befragten erst an zehnter Stelle genannt. Fast die Hälfte der Deutschen (49 Prozent) meint, die Zahl der Ausländer und Flüchtlinge sei hoch genug, es sollten keine weiteren mehr zuziehen. Für 35 Prozent könnte die Zahl ruhig noch größer werden. Dass es in Deutschland schon zu viele Ausländer und Flüchtlinge gibt und ein großer Teil wieder wegziehen soll, sagen 9 Prozent.

In einer weiteren Befragung des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB), des Sozialforschungsinstituts infas und der "Zeit" sprach sich jeder Zweite dafür aus, auch Wirtschaftsflüchtlingen in Deutschland Asyl zu gewähren. Bei politisch Verfolgten gaben 93 Prozent der rund 1500 Befragten an, dass sie in Deutschland Asyl bekommen sollten. Die Zustimmung zur Aufnahme politisch Verfolgter reiche "bis weit in das Lager der AfD- und Pegida-Anhänger", sagte der Leiter der Befragung, Ruud Koopmans.

dpa

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