Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Gysi neuer Chef der Europäischen Linken
Nachrichten Politik Gysi neuer Chef der Europäischen Linken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:47 17.12.2016
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras (links) sagte dem neuen EL-Chef Gregor Gysi seine volle Unterstützung zu. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Gysi hatte 2015 sein Amt als Fraktionsvorsitzer im Bundestag abgegeben. Nachfolger wurden Dietmar Bartsch und Sahra Wagenknecht. Für den Bundestag kandidiert er 2017 erneut. In seinem neuen Amt will Gysi die politischen Kräfte gegen soziale Spaltung in Europa bündeln.

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras sagte Gysi volle Unterstützung zu. Er sei „eine sehr wichtige Figur für die europäischen Linken“, der neue Dynamik mitbringen werde, sagte Tsipras in seiner Rede vor den Kongress.

Gysi zeigt Respekt vor der neuen Aufgabe

Gysi selbst zeigte nach der Wahl demonstrativ Respekt vor der neuen Aufgabe. „Die Wahl zum Präsidenten der Partei der Europäischen Linken (EL) fordert mich heraus“, erklärte er. „Ich will dieser Herausforderung so gut ich kann begegnen. Allerdings: Schon wieder ein neuer Lebensabschnitt bei mir.“

Gregor Gysi war über Jahre der Star der Linken in Deutschland. Nach dem Mauerfall, im Dezember 1989, übernahm der Anwalt aus Ost-Berlin noch den Vorsitz der DDR-Einheitspartei SED, später war er zehn Jahre lang Fraktionschef. Im Bund tritt Gysi dafür ein, ein rot-rot-grünes Regierungsbündnis vorzubereiten, so dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) abgelöst werden kann.

Von RND/dpa/afp

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der designierte US-Präsident Donald Trump will einen scharfen Verfechter fiskaler Sparsamkeit zu seinem Etatchef machen. Er soll auch eine entscheidende Rolle bei der angekündigten Steuerreform spielen.

17.12.2016

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat eine Kürzung des Kindergelds für EU-Ausländer gefordert, deren Kinder nicht in Deutschland leben. „Wenn ein Kind nicht bei uns lebt, sondern in seinem Heimatland, dann sollte auch das Kindergeld auf dem Niveau des Heimatlandes ausgezahlt werden“, sagte der Vizekanzler.

17.12.2016

Die aus der AfD ausgetretene Stuttgarter Landtagsabgeordnete Claudia Martin hat der Partei Stimmenfang bei rechten Gruppierungen vorgeworfen. Die AfD spiele vor allem in der Flüchtlingspolitik mit rechtspopulistischen Aussagen.

17.12.2016
Anzeige