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Politik Handgranate explodiert vor Botschaft in Athen
Nachrichten Politik Handgranate explodiert vor Botschaft in Athen
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11:51 10.11.2016
Experten der Polizei sichern Spuren vor der französischen Botschaft in Athen. Quelle: dpa
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Athen

Unbekannte haben am Donnerstagmorgen eine Handgranate auf das Gebäude der französischen Botschaft im Zentrum Athens geschleudert.

Bei der Explosion der Granate sei ein Polizist der Botschaft leicht verletzt worden, berichteten der griechische Nachrichtensender Skai und der staatliche Rundfunk. Es entstand zudem geringer Sachschaden - ein tennisballgroßes Loch im Gehweg und Spuren von Metallsplittern am Tor zum Botschaftsgelände und am Wachhaus der Polizei. Der Vorfall ereignete sich kurz vor 05.00 Uhr (Ortszeit). Die Täter sollen mit einem Motorrad gekommen sein. Anschließend verschwanden sie in den engen Gassen der Stadt.

Botschaft liegt mitten im Zentrum

Die Polizei sperrte den Tatort ab und äußerte sich zunächst offiziell nicht dazu, wer hinter dem Anschlag stecken könnte. Es wird jedoch vermutet, dass nicht gefasste Mitglieder linksradikaler Gruppierungen dafür verantwortlich sein könnten. Polizisten sagten Reportern vor Ort, dass die Untergrundorganisation „Revolutionäre Sekte“ oder eine Gruppierung namens „Revolutionärer Kampf“ hinter dieser Tat stecken könnten.

Diese teilweise zerschlagenen linksradikalen Gruppierungen hatten in den vergangenen Jahren ähnliche Anschläge mit Handgranaten auf Polizeiwachen verübt. Die französische Botschaft liegt mitten im Zentrum Athens gegenüber dem Parlament. Wegen der Absperrung entstand ein Verkehrschaos im Zentrum der griechischen Hauptstadt.

Von dpa/RND

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