Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik In Berlin brennen Autos: Politik uneins über Strategie
Nachrichten Politik In Berlin brennen Autos: Politik uneins über Strategie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:04 05.07.2016
Ausgebrannte Autos am Dora-Benjamin-Park in Berlin. Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert
Anzeige
Berlin

Er widersprach damit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD), der solche Verhandlungen vorgeschlagen hatte. Henkel zog einen Vergleich mit der Bekämpfung von Rechtsextremisten und erklärte, die Debatte sei falsch und politisch gefährlich.

Nach einem Großeinsatz der Polizei gegen die Hausbesetzerszene in Berlin-Friedrichshain am 22. Juni hatten Linksautonome zu Zerstörungsaktionen aufgerufen. Seither vergeht keine Nacht ohne brennende Autos. Zuletzt wurden binnen weniger Stunden sechs Fahrzeuge in verschiedenen Stadtteilen durch Brandstiftung beschädigt.

"Ich stelle mir nur für eine Sekunde vor, es gäbe in unserer Stadt eine Straße, in der militante Rechte unsere Polizisten von Dächern mit Steinen angreifen würden. (...) Ich stelle mir vor, Rechtsextreme würden in unserer Stadt auf Polizeieinsätze mit stadtweitem Terror in der Nacht reagieren." Henkels Fazit: "Niemand würde auf die Idee kommen, mit solchen Extremisten zu verhandeln, eine Deeskalation einzufordern, ihnen vielleicht sogar Immobilien anzubieten. Zum Glück", so Henkel in einer Mitteilung.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit einer Sonderabschreibung sollte Investoren der Bau günstiger Mietwohnungen schmackhaft gemacht werden. Doch die Koalitionäre können sich nicht einigen. Die Grünen jubeln: Nun gebe es "kein Steuergeschenk für die Immobilienwirtschaft".

05.07.2016

Die Suche nach einem Atommüll-Endlager ist schwierig und langwierig. Die Bundesumweltministerin warnt davor, auf Zeit zu spielen. Doch einige Akteure rufen jetzt schon: Bei uns geht es ganz sicher nicht.

05.07.2016

Düsseldorfs Schwimmbäder als Gefahrenzone? Eine steigende Zahl sexueller Belästigungen zwischen Sprungturm, Umkleide und Liegewiese? Ein internes Papier der Düsseldorfer Polizei lässt das vermuten. Zahlen und Erfahrungen der Beamten belegen das aber keineswegs.

05.07.2016
Anzeige