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Politik Ivankas lukrativer Ausflug ins Weiße Haus
Nachrichten Politik Ivankas lukrativer Ausflug ins Weiße Haus
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18:36 11.04.2017
Im Konflikt: Ganz leicht fällt die Trennung geschäftlicher Interessen und der Arbeit für das Weiße Haus auch Präsidententochter Ivanka Trump offenbar nicht. Quelle: imago
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Washington

Abigail Klem, Geschäftsführerin des Modelabels der Präsidententochter, bestätigte am Dienstag einen Bericht des New Yorker Modenetzwerks „Refinery29“: „Unsere Zahlen für 2016 waren klasse. Und für dieses Jahr versprechen wir uns noch bessere Zahlen“, so Klem.

Bestätigt wird der Erfolg von der Handelsfirma G-III Apparel Group LTD, die Kleider, Schmucklinien und Handtaschen der Marke Ivanka Trump herstellt und vertreibt. Demnach sei der Umsatz von 27 Millionen Euro auf 45 Millionen Euro gestiegen.

Ein Ergebnis, das keineswegs zu erwarten stand: Erst vor wenigen Wochen hatten die Geschäftshäuser Nordstrom und Neiman Marcus die Produkte der berühmten Tochter aus ihrem Sortiment genommen. Auch der Aufruf „Grab your wallet“, der den Boykott der Trump-Waren fordert, sorgt seit Wochen für Aufsehen.

„Präsidentschaft dreht sich um eigene geschäftliche Interessen“

Trotz der Proteste gibt es allerdings auch eine zahlungskräftige Gegenbewegung, die die Präsidentensprecherin persönlich anführt: Kellyanne Conway warb in Interviews in einem fast schon aufdringliche Ton für die Ivanka-Schmucklinien und trägt auch demonstrativ die Produkte des umstrittenen Modelabels.

Kritiker, die seit Monaten vor Interessenkonflikten der jungen Unternehmerin warnen, sehen sich durch den jüngsten Geschäftsbericht bestätigt. So sagt Victoria Kaplan von der Anti-Trump-Bewegung „MoveOn“: „Unsere Sorge ist, dass sich diese Präsidentschaft vor allem um eigene geschäftliche Interessen dreht.“

Von RND/Stefan Koch

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