Volltextsuche über das Angebot:

32 ° / 19 ° Gewitter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Jetzt will Zschäpe ihren Anwalt Heer loswerden

Prozesse Jetzt will Zschäpe ihren Anwalt Heer loswerden

Die Hauptangeklagte im Münchner NSU-Prozess, Beate Zschäpe, hat erneut die Entlassung eines ihrer Verteidiger aus dem Verfahren verlangt. Vor Verhandlungsbeginn übergab sie dem Gericht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur einen handschriftlichen Brief.

Voriger Artikel
Medien: NSA belauschte auch Außenminister Steinmeier
Nächster Artikel
Koalitionsstreit über Asylpolitik: Seehofer kontert Kritik

Beate Zschäpe im Gespräch mit ihren Rechtsanwälten im Oberlandesgerichts München.

Quelle: Peter Kneffel

München. f. Darin bittet sie das Gericht, Rechtsanwalt Wolfgang Heer abzuberufen.

Heer hatte erst am Vortag gemeinsam mit seinen beiden Kollegen Wolfgang Stahl und Anja Sturm selber verlangt, das Pflichtmandat für Zschäpe niederlegen zu dürfen. Das hatte das Gericht aber abgelehnt. Über Zschäpes neuen Antrag entschied der Senat noch nicht und setzte den Prozessbeteiligten eine Frist bis Mittwoch, sich dazu zu äußern.

Zschäpe muss sich im NSU-Prozess für die zehn Morde verantworten, die die Bundesanwaltschaft dem "Nationalsozialistischen Untergrund" vorwirft. Als Zeugin hörte das Gericht am Dienstag eine Ermittlerin des Bundeskriminalamtes. Sie berichtete, dass die Exemplare der berüchtigten "Paulchen Panther"-DVD auf einem Brenner hergestellt wurden, der in einem Computer des wegen Beihilfe mitangeklagten André E. eingebaut war.

Die Ermittler glaubten deshalb, E. habe die DVDs hergestellt und den mutmaßlichen Rechtsterroristen zur Verfügung gestellt. Nach dem Auffliegen des NSU waren Exemplare der DVD im ausgebrannten Wohnmobil in Eisenach und im Brandschutt der Fluchtwohnung des NSU in Zwickau gefunden worden. Mehrere DVDs waren außerdem mutmaßlich von Beate Zschäpe an unterschiedliche Adressaten geschickt worden.

Als weiterer Zeuge war für den Dienstagnachmittag ein früheres Mitglied der Jenaer Neonazi-Szene geladen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Die Sparkasse Leipzig sucht für ihren Kalender 2018 die 12 besten Motive aus hunderten Einsendungen. Die Entscheidung fällt in einem Voting. Hier k... mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr