Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Köln: Polizei ermittelt gegen 19 Tatverdächtige
Nachrichten Politik Köln: Polizei ermittelt gegen 19 Tatverdächtige
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:56 11.01.2016
Blumen und Plakate vor dem Kölner Dom erinnern an die Übergriffe in der Silvesternacht. Quelle: Oliver Berg
Anzeige
Düsseldorf

e.

Vier der Tatverdächtigen seien bereits in Untersuchungshaft, ihnen werde Diebstahl und Raub in unmittelbarem Zusammenhang mit den Ereignissen in der Silvesternacht vorgeworfen. Welche Delikte den übrigen Tatverdächtigen zugeschrieben werden, geht aus dem Bericht nicht hervor. Ein Verdächtiger ist einem Bericht der Polizei Köln zufolge unter 18 Jahre alt.

Insgesamt bearbeitet die Ermittlungsgruppe Neujahr 516 Strafanzeigen, die bei der Bundes- und Kölner Polizei eingegangen sind. In 237 Fällen handele es sich um Sexualstraftaten. In 107 dieser Fälle sei zugleich ein Diebstahldelikt angezeigt worden. Bei den übrigen 279 Delikten handele es sich um Eigentums- und Körperverletzungsdelikte. Unter den 19 Tatverdächtigen sind dem Bericht zufolge nach derzeitigem Ermittlungsstand zehn Asylbewerber. Neun der Verdächtigen seien vermutlich illegal in Deutschland. Niemand von ihnen habe einen Wohnsitz in Köln.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

München (dpa) – Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Weigerung des Bundes, auch Landespolizisten zur Grenzsicherung einzusetzen, scharf kritisiert.

11.01.2016

Umzingelt, begrapscht und bestohlen: Die Angriffe auf Frauen in Köln haben Deutschland empört. Die Politik will schnell das Ausländerrecht verschärfen. Die Kritik am Polizeieinsatz bringt Landesinnenminister Jäger in Bedrängnis. Kann er die offenen Fragen klären?

11.01.2016

Die Spur führt von Paris nach Recklinghausen: Der Mann, der bei einem Angriff auf eine Pariser Polizeistation erschossen wurde, lebte zuletzt in einer Flüchtlingsunterkunft im Ruhrgebiet. Er verherrlichte die IS-Terrormiliz - und war der deutschen Polizei gut bekannt.

10.01.2016
Anzeige