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Nachrichten Politik Konflikt zwischen Hamas und Fatah glimmt wieder
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14:13 27.11.2017
Hamas-Vertreter Chalil al-Hajja beharrte am Montag auf der waffenstrotzenden Position. Quelle: imago stock&people
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Gaza

Trotz anderslautender Forderungen der rivalisierenden Fatah denkt die radikale Palästinenserorganisation Hamas nicht an ein Ablegen ihrer Waffen. Stattdessen würden die kämpferischen Aktivitäten auf das Westjordanland ausgeweitet, drohte der hochrangige Hamas-Vertreter Chalil al-Hajja am Montag. Das Arsenal der Gruppe könne bei Gesprächen kein Thema sein. Vielmehr bezeichnete der 55-Jährige die Waffenniederlegung als „rote Linie“.

Fatah und Hamas hatten im Oktober ein Aussöhnungsabkommen unterzeichnet. Die Fatah hat im Zuge der Versöhnungsgespräche von der Hamas gefordert, ihre Raketen, Sprengsätze und Angriffstunnel zu zerstören. Al-Hajjas Anmerkungen zeigen, wie stark die Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden palästinensischen Organisationen weiter sind.

Während die Fatah in weiten Teilen des Westjordanlands das Sagen hat, führt die Hamas den Gazastreifen. Den hatte sie im Jahr 2007 von der Fatah erobert, was zu einer Blockade des Territoriums durch Israel und Ägypten sowie drei Kriegen mit Israel geführt hat.

Von RND/AP

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