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Politik Kritik an Trump: Meryl Streep legt nach
Nachrichten Politik Kritik an Trump: Meryl Streep legt nach
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16:16 12.02.2017
Rund einen Monat nach ihrer Protestrede gegen Donald Trump bei den Golden Globes hat Meryl Streep den US-Präsidenten erneut scharf kritisiert. Quelle: Invision/AP
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New York

Die US-Schauspielerin Meryl Streep hat ihre Kritik an Präsident Donald Trump erneuert. Das Land habe erlebt, dass die Regierungsmacht in den Händen eines „Selbstverkäufers“ gegen die Menschen und die Verfassung eingesetzt werde, sagte Streep auf einer Spenden-Gala der Organisation Human Rights Campaign, die sich für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzt. Trump lasse sich leicht provozieren und agiere mit „sprunghafter Regelmäßigkeit“.

Streep räumt ein: „Es ist furchteinflößend“

Die Schauspielerin war bereits bei der Verleihung der Golden Globes hart mit Trump ins Gericht gegangen. Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle“, hatte sie gesagt. Daraufhin wurde Streep von Trump als „überbewertet“ bezeichnet. Das nahm die mehrfache Oscar-Gewinnerin nun selbstironisch auf. „Ich bin die überbewerteste und überausgezeichneteste und momentan auch die überausgeschimpfteste Schauspielerin meiner Generation.“ 

Es sei allerdings auch nicht einfach für sie gewesen, so öffentlich Position zu beziehen. „Es ist furchteinflößend, die Zielscheibe auf seine eigene Stirn zu setzen und bringt einem jede Form von Attacke ein“, sagte Streep. „Man kann es nur machen, wenn man fühlt, dass man es machen muss.“

Streep sagte weiter: „Der Einpeitscher der Regierung kann mit seinen Tweets niedermachen und einschüchtern, strafen und demütigen.“ Die 67-Jährige ergänzte: „Aber wenn wir diesen gefährlichen Augenblick überwinden – falls uns sein katastrophaler Racheinstinkt nicht in einen nuklearen Winter führt – dann werden wir diesem Präsidenten viel dafür zu danken haben. Weil er uns klargemacht haben wird, wie zerbrechlich Freiheit tatsächlich ist.“

Von dpa/ap/RND/wer

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